Wohngebäudeversicherung - eigenen vier Wände schützen!

Hauseigentümer und Wohnungseigentümer sollten eine Wohngebäudeversicherung abschließen, um im Schadensfall abgesichert zu sein. Darüber hinaus verlangen viele Banken und Kreditinstitute zum Abschluss eines Kreditvertrages zur Durchführung von Baumaßnahmen am Wohneigentum eine solche Versicherung. Eigentümergemeinschaften schließen grundsätzlich eine Wohngebäudeversicherung für das gesamte Gebäude (Mehrfamilienhaus) ab.

 
 

Warum brauche ich eine Wohngebäudeversicherung?

WohngebäudeversicherungEine Wohngebäudeversicherung bietet in erster Linie guten Schutz vor Brand, Blitzschlag und Explosion. Aber auch Leitungswasserschäden, Sturm und Hagel sind abgedeckt. Nimmt Ihr Haus durch einen Brand Schaden, muss nicht nur der Neuaufbau, sondern auch die Aufräumarbeiten und Arbeitskosten der Arbeiter getragen werden. Ohne eine Wohngebäudeversicherung müssen Sie diese Kosten selbst tragen! Für viele Hausbesitzer würde das eine enorme finanzielle Belastung bedeuten. Um das Eigenheim und die eigenen Finanzen zu schützen, ist die Wohngebäudeversicherung ein absolutes Muss.

 
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Wie wird die Versicherungsprämie berechnet?

Im extremen Schadensfall möchte ein Betroffener die Summe von der Versicherung erhalten, zu der ein vergleichbares Haus unter heutigen Umständen erbaut werden könnte. Da sich dieser Wert mit der Zeit ändert - denn ein Haus hatte in früheren Jahren einen geringeren Neubauwert als heutzutage - haben die Versicherungen ein einheitliches Berechnungsverfahren eingeführt. Dies basiert auf dem sogenannten Gebäudeversicherungswert 1914.

Versicherungen nehmen den theoretischen Versicherungswert eines Gebäudes aus dem Jahr 1914 als Basis. In diesem Jahr waren die Baupreise zuletzt stabil und keinen Preissteigerungen, etwa durch die beiden Weltkriege, unterworfen.

Um den „Wert 1914“ eines Hauses zu berechnen, wird der heutige Neubauwert eines Hauses durch den sogenannten Baupreisindex geteilt. Der Baupreisindex wird jährlich vom statistischen Bundesamt neu berechnet. Für das Jahr 2012 betrug der Baupreisindex 12,3.

Wert 1914 = Neubauwert / Baupreisindex

Mit dem ermittelten Wert 1914 wird die Versicherungsprämie berechnet. Er wird mit dem ‘gleitenden Neuwertfaktor’ (auch Anpassungsfaktor) multipliziert. Der gleitende Neuwertfaktor wird jährlich neu vom GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) festgelegt. Hierbei werden Preisänderungen bei den Lohnkosten und den Materialkosten der Bauwirtschaft berücksichtigt. Er setzt sich zu 80% aus dem bereits erwähnten Baupreisindex und zu 20% aus dem Tariflohnindex für das Baugewerbe zusammen. Für das Jahr 2013 liegt der gleitende Neuwertfaktor bei 16,2. Dieser Wert wird schließlich noch mit dem vereinbarten Beitragssatz multipliziert.

Prämie = Wert 1914 x gl. Neuwertfaktor x Beitragssatz

 

Welche Schäden sind versichert?

Das Haus, für das die Versicherungspolice gilt, ist inklusive dazugehöriger Gebäude und Garagen versichert. Die Versicherung schließt festverankerte Fußböden, Heizungen und andere Gegenstände ein, die zu Wohnzwecken oder zur Instandhaltung genutzt werden. Beispiele sind: Klingelanlagen, Briefkästen, Antennen usw.

Abbruch- und Aufräumarbeiten sind meist nur mit einem bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme versichert. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, Versicherungen zu vergleichen!

Beachten Sie beim Vergleich auch die Risiken, die von der Versicherung abgedeckt werden. Schäden, die durch Feuer, Blitzschlag, Sturm/ Hagel oder Leitungswasser entstanden sind, sollten Sie unbedingt in die Wohngebäudeversicherung einschließen. Darüber hinaus können Elementarschäden, wie z. B. Erdrutsch oder Überschwemmungen, versichert werden.

 

Vermindern Sie Ihr Risiko

Nicht in Gefahrengebieten bauen
Blitzeinschlag, Sturm und Hagel sind in den meisten Versicherungen miteingeschlossen. Andere Elementarschäden wie beispielsweise aufgrund von Hochwasser oder Erdbeben sind jedoch nicht mitversichert. In gefährdeten Gebieten werden von den Versicherern zusätzliche Selbstbeteiligung und hohe Prämien verlangt. Nicht in einem gefährdeten Gebiet zu bauen, kann eine Menge Kosten sparen und das Risiko eines Schadens senken.

Kinder und Feuer
Haben Sie Kinder? Dann bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem für Kinder unzugänglichen Platz auf. Lassen Sie Kerzen und Kinder nie unbeaufsichtigt!

Rauchmelder
Rauchmelder können Leben retten. Sie warnen rechtzeitig vor giftigem Rauch. Richtig installiert und regelmäßig kontrolliert bieten sie einen guten Schutz. In vielen Bundesländern sind sie bereits Pflicht.

Elektrogeräte auf Standby
Um Kabelbrände und ähnliches zu vermeiden, sollten Fernseher oder andere elektronische Geräte nie auf Standby bleiben, sondern bei längerer Abwesenheit komplett ausgeschaltet werden. Am besten den Stecker ziehen. So können Sie übrigens auch eine Menge Strom sparen.

Fluchtroute
Dichter Qualm bei einem Brand macht es schwierig, den Weg aus der Wohnung zu finden. Daher ist es sinnvoll, eine leicht begehbare Fluchtroute festzulegen. Schlüssel sollten an einem festen Platz aufbewahrt werden.

Feuerlöscher und Löschdecke
Feuerlöscher und Löschdecken sollten in jedem Haushalt vorhanden sein. Viele Brände können durch sie verhindert werden. Außerdem kann bei einigen Versicherern dadurch Geld gespart werden.

 

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