Windenergie - Erneuerbare Energien

Die Windenergie wird zu den Bewegungsenergien gezählt. Schon vor Jahrhunderten war Windenergie eine beliebte Energiequelle: Die Windmühle wurde meist zum Mahlen von Korn verwendet.

Heutzutage nutzen wir die Bewegungsenergie, die durch den Wind entsteht, um Strom zu erzeugen. Wind entsteht durch unterschiedliche Luftdruckverhältnisse in der Nähe der Erdoberfläche. Moderne Anlagen funktionieren nach dem Auftriebsprinzip. Es entsteht ein Auftrieb, wenn der Wind vorbeiströmt, und die Flügel beginnen sich zu drehen.

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Die Rolle der Windenergie bei der Energiewende

Windenergie spielt eine wichtige Rolle bei der Energiewende. Bis 2050 soll Deutschland eine nahezu CO2 -freie Stromerzeugung erreichen, was unter anderem mithilfe der Windenergienutzung ermöglicht werden soll.

2009 lag der CO2-Austoß in Deutschland bei 774 Millionen Tonnen. Bis 2025 soll mit dem Ausbau der Windenergieanlagen der CO2-Ausstoß um 20% reduziert werden. 2009 waren in Deutschland 21.164 Windkraftanlagen in Betrieb, 2012 hingegen waren es bereits 23.040 Windenergieanlagen. Trotz der Steigerung gibt es noch erhebliches Ausbaupotenzial. Abgesehen vom Neubau der Windenergieanlagen, gibt es das sogenannte „repowering“ und die Alternative der Offshore Windanlagen.

  

Windenergie in Zahlen

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick der wichtigsten Zahlen zum Anlagenbau für Windenergie:

 Windenergieausbau  Anlagenzahl  Zubau im Jahr 2012
 Installierte Anlagen Dez. 2012   23.040   1.008
 davon Repowering (Tendenzwert)   626   161
 davon Offshore-Windernergie   68   16
(Quelle: Bundesverband WindEnergie, 30. Januar 2013)

  

Repowering von Anlagen

Repowering bedeutet, dass ältere, kleinere Windenergieanlagen durch moderne leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden. Hierbei können jedoch Teile vorhandener Anlagen wiederverwendet werden.

Durch das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurden verstärkt Anreize zum Repowering gegeben. Repowering bringt viele Vorteile für die Allgemeinheit:

  • Anlagen laufen ruhiger und leiser, was viele als weniger belästigend empfinden
  • Das Landschaftsbild wird weniger beeinflusst, da die Energieeffizienz erheblich gesteigert wird. So kann sich ein Windpark auf die Hälfte der Anlagen oder weniger reduzieren.
  • Die modernisierten Anlagen sind stromnetzverträglicher als ihre Vorgänger.
  • Durch Repowering können Planungsfehler korrigiert werden. Auch können einzelne Anlagen mit Windparks zusammengelegt werden.

  

Windanlagen auf hoher See

Seit August 2009 wird Strom aus Windenergieanlagen auf dem Meer, den sogenannten Offshore Windanalgen, in das deutsche Versorgungsnetz eingespeist. 2012 gingen 16 Windenergieanlagen ans Netz, insgesamt 68 Windenergieanlagen stehen somit in der deutschen Nord- und Ostsee. Außerdem sind sechs Offshore-Windparks mit über 350 Anlagen in Bau. Bis zum Jahr 2030 sollen laut der Strategie der Bundesregierung 20.000 bis 25.000 Megawatt von Offshore-Windparks stammen. Auch die Wirtschaft wurde erheblich angekurbelt durch den Bau von Offshore-Windparks und somit der Schaffung von Arbeitsplätzen.

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