Wasserkraft - Erneuerbare Energien

Wasserkraft zählt zu den Bewegungsenergien. Sie wurde früher in Form von Wassermühlen für das Mahlen von Korn oder für den Antrieb von handwerklichen Maschinen genutzt. Heute erzeugen Wasserkraftwerke Energie.

Bei dem Prozess der Gewinnung aus Wasserkraft wird in der Regel Wasser in einem Stausee gesammelt. Um Strom zu erzeugen, wird anschließend dieses Wasser in das Wasserkraftwerk abgelassen. Dort werden Turbinen durch das abfließende Wasser in Bewegung gesetzt. Diese Drehbewegung wird direkt oder über ein Getriebe an einen Generator weitergeleitet. Die mechanische Energie wird dann in elektrischen Strom umgewandelt.

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Wasserkraft und die Energiewende

Als älteste und bedeutendste erneuerbare Energiequelle trägt Wasserkraft maßgeblich zur Stromerzeugung bei. Dabei sind Wasserkraftwerke eine wichtige Ergänzung zu Wind- und Solarstrom. Denn im Gegensatz zu diesen Erneuerbarer Energien, kann Strom aus Wasserkraft gespeichert werden. Wasserkraftwerke können bei einem Überschuss oder Mehrverbrauch an Strom kontrolliert eingesetzt werden. Daher sind Wasserkraftwerke ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Energiewende.

Da Wasserkraftwerke nicht immer im Einklang mit der Natur vertretbar sind, werden nur solche Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet, die nachweislich einen guten ökologischen Zustand erreichen oder der Zustand gegenüber dem vorherigen verbessert wird. Daher ist die Einspeisevergütung abhängig von der Verbesserung des ökologischen Zustandes des betroffenen Gewässerabschnittes. Ziel ist es Wasserkraftanlagen und Klima-, Natur- und Gewässerschutz so in Einklang zu bringen.

Vor- und Nachteile

Auch wenn Wasserkraftwerke zu den erneuerbaren Energien zählen, sind sie nicht immer förderlich für die Umwelt. Dies sind die Vor- und Nachteile:

Vorteile

  • Es werden keine schädlichen Emissionen an die Umwelt abgegeben.
  • Energie kann gespeichert werden.
  • Hohe Energieumwandlung: bis zu 90% der eingesetzten Energie werden in elektrische Energie umgewandelt
  • Wasserkraftwerke haben eine lange Lebensdauer. Die Ältesten sind bis zu 100 Jahre alt.

Nachteile

  • Keine bis wenig Ausbaumöglichkeiten in Deutschland.
  • Erheblicher Eingriff in das ökologische Gleichgewicht (Gefährdung des Fischbestandes, Abnahme des Grundwasserspiegels, Zerstörung natürlicher Lebensräume).

Wasserkraftwerke in Deutschland

Im Süden Deutschlands ist das höchste Potenzial zur Nutzung von Wasserkraft vorhanden, da die Alpen für ein günstiges Gefälle sorgen. Da die Wasserenergiebranche weitestgehend ausgebaut ist in Süddeutschland, ist keine allzu große Steigerung zu erwarten, wie etwa im Vergleich zur Windenergiebranche.

Ein Ausbau von großen Wasserkraftwerken in Deutschland gestaltet sich aufgrund der dichten Besiedelung schwierig. Es besteht aber die Möglichkeit kleine Wasserkraftwerke zu installieren.

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