Solarthermie - Erneuerbare Energien

Sonnenenergie wird beim Prozess der Solarthermie mit Hilfe von Sonnenkollektoren aufgefangen und dann zur Wärmegewinnung genutzt. Durch Solarthermie kann Gas und Öl eingespart werden. Während der Sommermonate kann sogar der gesamte Warmwasserbedarf über die Solaranlage gedeckt werden.

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Sonnenkollektoren auf dem Dach

Sonnenkollektoren, die auf dem Dach montiert sind, fangen die Sonnenwärme auf. In den Sonnenkollektoren enthaltene frostgeschützte Flüssigkeit erwärmt sich und wird dann in einen Wärmetauscher geleitet, welcher die Wärme auf das Trinkwasser überträgt. Sollte einmal die Wärme der Sonnenenergie nicht ausreichen, sorgt zusätzlich ein Heizkessel für die nötige Energie, beispielsweise im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung nicht so stark ist.

  

Unterschiede zu Photovoltaik

Im Gegensatz zu einer Photovoltaikanlage, die Sonnenenergie in Strom umwandelt, gewinnt eine Solarthermieanlage Wärme aus der Sonnenenergie. Mit Hilfe sonnenthermischer Kollektoren kann die Wärme der Sonne für die eigene Trinkwassererwärmung oder für die Heizung genutzt werden. Solarthermie ist immer noch eine der teuersten der erneuerbarer Energien, aber auch eine mit hohem Ausbaupotenzial, vor allem bei der Schaffung von Arbeitsplätzen.

Was ist besser, Photovoltaik oder Solarthermie?

Grundsätzlich lohnen sich Photovoltaikanlagen, wenn diese großflächig und nach Süden ausgerichtet sind. So kann der optimale Ertrag erwirtschaftet werden. Außerdem erhalten Sie so als Betreiber die höchstmögliche Einspeisevergütung. Photovoltaikanlagen amortisieren sich nach rund 10 bis 15 Jahren.

Da die Energie zum Heizen und Warmwassererzeugung die meiste Energie in einem Haushalt benötigt, lohnt sich eine Solarthermieanlage für jeden Haushalt. Im Sommer kann fast der gesamte Warmwasserbedarf über die Anlage gedeckt werden. Anders als bei der Photovoltaikanlage fördert der Staat die Montage der Anlage mit einem einmaligen Zuschuss. Die Laufzeit einer Solarthermieanlage ist meist länger als die einer Photovoltaikanlage.

  

Tipps: Solarthermie im eigenen Zuhause

  • Achten Sie auf das DGS Gütesiegel „RAL Gütezeichen Solar“. Dieses Gütesiegel garantiert Qualität und schützt Sie so vor unseriösen Billiganbietern.
  • Achtung! Die Wasserhärte kann die Effizienz der thermischen Solaranlage beeinträchtigen, denn Kalkablagerungen verringern den Wärmeübergang der Wärmetauschelemente. Optimal ist ein Härtegrad von 8° dH.
  • Lassen Sie Ihre Anlage alle 1 bis 2 Jahre warten. So können unbemerkte Fehlzirkulationen vermieden werden.

  

Solarthermie in Zahlen

Jahr
Anzahl der installierten Solarwärmeanlagen (kumuliert u. gerundet)
1999

265.000

2000 350.000
2001 471.000
2002 540.000
2003 653.000
2004 700.000
2005 800.000
2006 940.000
2007 1.034.000
2008 1.244.000
2009 1.394.000
2010 1.509.000
2011 1.658.000
2012 1.803.000

Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW Solar), 21. November 2013

  

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