Atomkraft – Sauberer Strom mit Sicherheitsrisikos

Atomkraft oder Kernenergie zählt zu den konventionellen Energieformen. Nach dem zweiten Weltkrieg fanden Forschungen statt, wie man die ursprünglich für militärische Zwecke entdeckte Kernkraft friedlich nutzen kann. Bald darauf wurden erste Kernkraftwerke gebaut.

 
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Stromerzeugung durch Atomkraft

Atomkraft wird aus der Spaltung von Atomkernen gewonnen. Hierfür wird in der Regel der Rohstoff Uran verwendet. Da Deutschland kein Uran abbaut, muss dieses importiert werden. 2009 stammten etwa zwei Drittel des importierten Urans in die in EU aus Kanada, Russland, Australien und Niger.

Theoretische Vorteile

Sie gilt als die sauberste Energie der konventionellen Energien, da keine Treibhausgase bei der Erzeugung entstehen. Außerdem argumentieren Atomkraft Befürworter oft, dass Atomkraft sehr viel billiger ist als andere fossile Brennstoffe. Zum Vergleich: 1 Kilogramm Uran reicht etwa für 350.000 Kilowattstunden Strom, während 1 Kilogramm Öl für nur etwa 12 Kilowattstunden reicht.

Risiken in der Praxis

Trotz des sauberen und billigen Images birgt Atomkraft erhebliche Sicherheitsrisiken. Bei der Kernspaltung entsteht radioaktive Strahlung. Die Auswirkungen, die durch Atomkraftunfälle ausgehen können, zeigte 1986 der Reaktorunfall in Tschernobyl, der heutigen Ukraine. Noch nach Jahren sind die Folgen spürbar. 2011 wurden die Gefahren der Stromerzeugung aus Atomkraft erneut ins Bewusstsein gerufen: die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. In Deutschland gibt es zwar höchste Sicherheitsstandards, aber ein Restrisiko bleibt.

  

Radioaktive Abfälle

Neben dem hohen Sicherheitsrisiko spielt auch der radioaktive Abfall eine wichtige Rolle. Eine effektive und umweltschonende Entsorgung ist eher problematisch. Weltweit wurde bisher noch kein geeignetes Endlager gefunden. Zudem ist die Entsorgung radioaktiver Abfälle sehr kostenintensiv.

Umweltschützer warnen seit Langem davor, dass es niemals eine sichere Lagerung von Atomabfällen geben wird. Daher fordern sie unter anderem einen sofortigen Atomausstieg.

  

Ende für Atomkraft

Heute ist Atomenergie sehr umstritten. Daher sollen alternative Möglichkeiten der Stromerzeugung genutzt werden. Die sogenannten erneuerbare Energien spielen dabei in den nächsten Jahren eine erhebliche Rolle.

Im Jahr 2000 hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung rechtlich festgelegt, dass nach einer bestimmten Anzahl erzeugter Strommenge, Atomkraftwerke vom Netz gehen müssen. 2010 wurde dann eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke beschlossen. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima, im März 2011, wurde dann der vorzeigte Atomausstieg bis zum Jahr 2022 beschlossen. Derzeit sind in Deutschland noch 9 Atomkraftwerke in Betrieb.

  
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