Zertifizierung TÜV – Ökostrom mit eingeschränkter Empfehlung

Die Zertifizierungen der technischen Überwachungs-Vereine e.V. (TÜV) für Ökostrom sind weit verbreitet. Die Qualitäts-Definitionen sind jedoch im Vergleich zu den Labels "ok-Power" und "Grüner Strom Label" weiter gefasst. Stromanbieter mit TÜV-Zertifikat können gleichzeitig auch Atomstrom und anderen konventionellen Strom in ihrem Angebot haben.

Außerdem wird nicht der Ausbau neuer Anlagen zur Förderung erneuerbaren Energien gefördert. Die Stromprodukte enthalten Ökostrom, der aber oft aus älteren, schon seit Jahren im Betrieb befindlichen Anlagen stammt.

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TÜV-Zertifikate

Es gibt unterschiedliche TÜV-Zertifikate für Ökostrom.

TÜV Nord

TÜV Nord

Der TÜV Nord hat seine Kriterien zur Zertifizierung aktualisiert. Seit Dezember 2011 zertifiziert der TÜV Nord nach dem neuen Prüfstandard A75-S026-1 „Geprüfter Ökostrom“". Es wird nicht mehr nach der Basisrichtlinie Ökostromprodukte 1304 zertifiziert. Bestehende Zertifizierungen haben zur Änderung eine Übergangsfrist von 3 Jahren. Der Ökostrom muss zu 100 % aus erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) stammen. Zwei Optionen stehen bei Zertifizierung zur Verfügung:

Option 1: Der Ökostrom muss zu mindestens 33% aus Anlagen stammen, die zu Beginn des Bilanzjahres nicht älter als 6 Jahre sind.

Option 2: Alternativ kann der Anbieter auch 0,25 Cent pro verkaufte Kilowattstunde in neue Anlagen investieren.

TÜV Süd

Der TÜV Süd bietet verschiedene, spezieller gefasste Zertifikate an:

TÜV Süd

EE01
Voraussetzung für das Label EE01 ist, dass 100% des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Hinzu kommt, dass 25% der gelieferten Menge Strom aus Neuanlagen kommen muss. Die Preisaufschläge gegenüber dem „Normalstrom“ dienen dem Ausbau erneuerbarer Energien.

EE02
Hier muss der Strom zu 100% aus Wasserkraft stammen. Außerdem sollten bei EE02 Stromerzeugung und -verbrauch zeitgleich im Viertelstunden-Raster erfolgen. Preisaufschläge werden dazu genutzt, um in Neuanlagen für erneuerbare Energien zu investieren. 

Wegbereiter der Energiewende
Seit Oktober 2014 vergibt der TÜV Süd die Ökostrom Zertifizierung „Wegbereiter der Energiewende“ für aktives Vorantreiben der Energiewende. Vier Hauptkriterien müssen hierbei erfüllt sein: Überdurchschnittlicher Status Quo bei der Erzeugung und Lieferung von erneuerbaren Energien, Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien, Senkung des Rohstoff- und Energieverbrauchs sowie Flexibilisierung des Energieversorgungssystems. Als erste drei Energieversorger wurden Lichtblick, Hamburg Energie und BayWa mit der Zertifizierung ausgezeichnet.


TÜV Rheinland

TÜV Rheinland

Neben TÜV Nord und TÜV Süd zählt der TÜV Rheinland zu den bekanntesten Zertifizieren für Ökostrom in Deutschland. Um ein Zertifikat vom TÜV Rheinland zu erhalten, muss der Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen stammen.
 

TÜV Hessen

TÜV Hessen
Ein weiteres Zertifikat vergibt der TÜV Hessen. Hier erfolgt eine Ökostrom-Zertifizierung durch bestimmte Kriterien der "Vergaberichtlinie für ein TÜV-Zertifikat - Bereitstellung von Strom aus erneuerbaren Energien". 

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