Weniger Ökostrom-Umlage zahlen – Wunschtraum oder eine Möglichkeit?

Weniger Ökostrom-Umlage zahlen – Wunschtraum oder eine Möglichkeit?


11. August 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Stromkunden können im nächsten Jahr auf eine sinkende Ökostrom-Umlage hoffen. Grund ist nicht die am 1. August in Kraft getretene Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG), sondern das EEG-Konto. Dieses zeigt seit Anfang August erstmals wieder ein Plus an.

EEG-Konto im Plus

Das öffentliche EEG-Konto wird von den Übertragungsnetzbetreibern monatlich geführt und aktualisiert. Dies ist bis jetzt gut gefüllt, trotz der hohen Ausgaben für die Vergütung von Photovoltaikanlagen in diesem Sommer. Mehr als eine Million Euro im Plus betrug das EEG-Konto Anfang August. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr war das Konto noch über eine Million im Minus. Die Prognose der Stabilisierung der EEG-Umlage sagten Experten bereits im Frühjahr 2014 voraus.

Stabilisierung der EEG-Umlage

Nach stetigen Ansteigen der EEG-Umlage in den letzten Jahren könnte sich die EEG-Umlage erstmals wieder stabilisieren oder gar sinken. Erwartet wird ein leichter Rückgang der EEG-Umlage von den derzeit 6,24 Cent bis auf 5,8 Cent pro Kilowattstunde.

Derzeit zahlt ein Durchschnittshaushalt mit 4.000 Kilowattstunden knapp 250 Euro EEG-Umlage pro Jahr. Im Gegensatz zum Jahr 2013 waren dies fast 40 Euro EEG-Umlage mehr.

Bekanntgabe der EEG-Umlage im Oktober

Alljährlich zum 15. Oktober wird die EEG-Umlage für das kommende Jahr durch die Bundesnetzagentur bekannt gegeben. Diese wird aufgrund des Kontostandes Ende September berechnet. Jedoch wird erwartet, dass das Millionenpolster noch aufgebraucht wird, da im August und September die Solarstromproduktion auf Hochtouren läuft. Daher bleibt abzuwarten, ob die EEG-Umlage für Verbraucher wirklich sinken wird.

Eines hat allerdings nicht zum Rückgang der EEG-Umlage beigetragen: die am 1. August in Kraft getretene EEG-Reform. Die Reform brachte neben den veränderten Förderbedingungen auch Änderungen für Eigenstromverbraucher mit sich. Das Sichtbarwerden der Folgen der EEG-Reform wird jedoch erst im Jahr 2016 erwartet.

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Autor: Anja Hintze

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