Angekündigte Preiserhöhungen für Februar und März

07. Februar 2013 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG – Zum Januar dieses Jahres hatten rund 750 Stromanbieter (etwa drei Viertel aller Stromanbieter in Deutschland) ihre Preise erhöht. Für die Monate Februar und März haben nun weitere 77 eine Preiserhöhung angekündigt. Der Durchschnitt liegt, ähnlich wie die Preisänderungen zum Jahreswechsel, bei 12 Prozent.

Preiserhöhungen gibt es jedoch nicht nur für Stromverbraucher. Auch bei Gas gibt es Erhöhungen. Hier hatten zum Januar 2013 120 Gasversorger ihre Preise um 6,5 Prozent angehoben. Für Februar und März haben nun weitere 13 Gasanbieter eine durchschnittliche Preiserhöhung von 7 Prozent angekündigt.

Was Sie als Verbraucher bei Preiserhöhungen tun können

Allgemein gilt, dass Preiserhöhungen schriftlich und 6 Wochen im Voraus angekündigt werden müssen, sonst sind die Voraussetzungen für die Gültigkeit der Preisanpassung nicht erfüllt!

Preiserhöhung

Wer Kunde beim Grundversorger ist, sollte sich überlegen, den Anbieter zu wechseln. Denn die Grundversorgungstarife enthalten grundsätzlich keine Preisgarantie. Somit dürfen Grundversorger generell ihre Preise für Kunden im Grundversorgungstarif erhöhen.

Musterbeispiele für die Kündigung finden Sie hier:

Doch wie funktioniert der Wechsel? Das können Sie ebenfalls bei uns nachlesen.

Sonderkunden sind Kunden, die beim Grundversorger zu besonderen Preisen und Konditionen Strom oder Gas beziehen oder bei einem anderen Anbieter als dem Grundversorger sind. Bei ihnen ist eine Preiserhöhung nur zulässig, wenn der Vertrag eine wirksame Preisanpassungsklausel enthält. Ist dies nicht der Fall, können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Hierbei ist zu beachten, dass Sie innerhalb von zwei Wochen nach der Ankündigung der Preiserhöhung Gebrauch hiervon machen (hier direkt zum Musterbrief Sonderkündigungsrecht für Gasanbieter und Musterbrief Sonderkündigungsrecht für Stromanbieter). Aber auch hier wird empfohlen, erst einen Stromanbietervergleich oder Gasanbietervergleich durchzuführen, um sich über die möglichen Alternativen und der derzeitigen Preise auf dem Markt zu erkundigen.

Außerdem gilt für Versorger, dass Preiserhöhungen sachlich gerechtfertigt und gegenüber allen Kunden plausibel begründet werden müssen. Lesen Sie sich das Schreiben der Preiserhöhung also gut durch. Sie als Verbraucher müssen nicht jeden beliebigen Preis akzeptieren: Sie können auch einer Preiserhöhung widersprechen und sie anfechten. In manchen Fällen lenkt der Stromanbieter ein und Sie können auf eine Rücknahme oder zumindest eine Verminderung der Preiserhöhung hoffen. Dies ist jedoch leider nur selten der Fall.

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Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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