Vertragsabschluss beim Grundversorger statt Ersatzversorgung?

Strom vom Grundversorger 14. Mai 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Durch die FlexStrom-Pleite bekommen betroffene Kunden ihren Strom vom örtlichen Grundversorger geliefert. Doch statt lediglich eine Ersatz- bzw. Grundversorgung zu erhalten, werden auch andere Vertragsunterlagen an die Kunden verschickt. Kunden erhalten Unterlagen mit Lieferverträgen über Laufzeiten von ein bis zwei Jahren. Das sorgt für Verwirrung! Darum sorgen wir für Klarheit:

 

Ersatzversorgung vom Grundversorger:

Damit im Falle der Insolvenz eines Stromanbieters kein Kunde ohne Strom dasteht, gibt es die sogenannte Ersatzversorgung vom örtlichen Grundversorger. Das ist auch bei der FlexStrom-Pleite der Fall.

Nach Bekanntgabe der Insolvenz und dem Lieferstopp wird der Kunde in einem Brief darüber informiert, dass der örtliche Grundversorger die Ersatzversorgung übernimmt. Auch der Preis für den Strom vom Grundversorger wird in einem solchen Schreiben mitgeteilt. Bei einer Ersatzversorgung gibt es keine Kündigungsfrist. Verbraucher können somit jederzeit den Anbieter wechseln.

Diese Ersatzversorgung beschränkt sich auf die ersten drei Monate nach der Übernahme.

Grundversorgung vom Grundversorger:

Im Anschluss an die drei Monate der Ersatzversorgung bekommt der Kunde die Grundversorgung des örtlichen Grundversorgers. Die Grundversorgung ist zeitlich nicht begrenzt, es besteht jedoch eine zweiwöchige Kündigungsfrist.

Genau wie die Ersatzversorgung, bekommt der Kunde auch die Grundversorgung automatisch. So wird sichergestellt, dass ein Kunde niemals ohne Strom dasteht. Der Nachteil von Ersatz- und Grundversorgung ist jedoch der meist deutlich höhere Preis.

Neuer Vertragsabschluss beim Grundversorger:

Im Rahmen der FlexStrom-Pleite senden die Grundversorger ebenfalls einen Brief an die Kunden, in dem darüber informiert wird, dass statt FlexStrom der Grundversorger den Strom liefert. Zusätzlich zu diesem Schreiben werden Vertragsunterlagen mitgeschickt, die unabhängig von Ersatz- und Grundversorgung sind.

Die zusätzlichen Unterlagen können als Werbung betrachtet werden und müssen nicht unterschrieben werden. Es handelt sich dabei um einen anderen Tarif des Grundversorgers. Diese Verträge haben eine Laufzeit von ein bis zwei Jahren. Wer einen solchen Vertrag unterschreibt, bindet sich somit an den Grundversorger und kann den Anbieter nicht mehr wechseln.

Wie Sie handeln sollten

Zuallererst sollten Sie Ruhe bewahren und nicht unüberlegt handeln. Wie Sie sehen besteht dazu auch kein Grund, denn Sie werden nie ohne Strom dastehen.

Sie bekommen automatisch eine Ersatzversorgung von ihrem örtlichen Grundversorger. Darüber werden Sie schriftlich informiert, unterschreiben brauchen Sie dafür jedoch nichts.

Ersatz- und Grundversorgung sind vergleichsweise sehr teuer. Darum empfehlen wir Ihnen einen Stromvergleich mit anschließendem Anbieterwechsel. Während der Ersatzversorgung ist das jederzeit möglich. Sind Sie nach drei Monaten bereits in der Grundversorgung, gibt es eine Kündigungsfrist von nur zwei Wochen.

Den besten Tarif finden und wechseln:

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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