Verbraucherschutz

Verbraucherschützer rufen zum Wechsel auf!

19. Dezember 2012 | Anja Hintze

HEIDELBERG – In den vergangenen Wochen haben viele Stromanbieter angekündigt, ihre Preise 2013 stark zu erhöhen. Auch Gaspreise sollen im nächsten Jahr steigen. Aufgrund der anstehenden Preiserhöhungen, haben vor allem Verbraucherschützer, Bundeswirtschaftsministerium und das Bundeskartellamt zu einem Wechsel des Strom- und Gasanbieters aufgerufen. Denn nur so kann der Wettbewerb angekurbelt und der Strommarkt ein richtiger Wettbewerbsmarkt werden.


 

„Man kann gar nicht eindringlich genug an die Verbraucher appellieren“

Schon seit Jahren rufen Verbraucherschützer dazu auf, einen Anbieterwechsel durchzuführen. Denn durch einen Wechsel zu einem anderen Anbieter werden die Versorger unter Druck gesetzt und somit gezwungen über eine andere Preispolitik nachzudenken.

Das Bundeswirtschaftsministerium appelliert an die Verbraucher einen Wechsel des Stromanbieters durchzuführen, um so den Wettbewerb auf dem Strommarkt anzukurbeln. So äußerte sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gegenüber der Süddeutschen Zeitung: "Ein Blick ins Internet lohnt immer. Wer Anbieter und Strompreise vergleicht, kann oft Geld sparen."

"Man kann gar nicht eindringlich genug an die Verbraucher appellieren, Preise zu vergleichen und von ihren Wechselmöglichkeiten Gebrauch zu machen", sagte Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt der Süddeutschen Zeitung. Damit ist das Bundeskartellamt schon der Dritte, der zu einem Wechsel aufruft.

Unverschämte Preiserhöhungen ab 2013

Gerechnet wird mit weiteren Erhöhungen auch im Jahre 2013. Die Regierung versucht dem entgegenzuwirken, indem Nachlässe beim Strompreis für Großkonzerne neu bestimmt werden. Aber selbst das wird nicht ausreichen, um den Preis stabil zu halten.

Eine einfache Lösung: Wechseln!

Drei Viertel der Stromanbieter erhöhen ihre Preise bis zu 19 Prozent, der Schnitt liegt bei 12 Prozent. Als Grund nennen viele Stromversorger die EEG-Umlage, denn diese steigt nächstes Jahr von 3,592 auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde. Hinter der Preissteigerung lauern jedoch noch andere Kostenfaktoren, die mit der EEG-Umlage wenig zu tun haben. Beispielsweise werden die Netzentgelte im Schnitt um 0,6 bis 0,7 Cent/kWh erhöht. Diese beinhalten auch eine weitere Umlage, die sogenannte Offshore-Haftungsumlage. Sie wird mit 0,25 Cent/kWh an den Endverbraucher weitergegeben. Alles in einem können lediglich 40 Prozent der Strompreissteigerung auf die EEG-Umlage zurückgeführt werden. Die restlichen 60 Prozent entfallen auf Netzentgelte, Abgaben und Steuern.

Wie viel die Gas- und Stromanbieter an ihre Kunden weitergeben, hängt ganz vom Versorger ab. Viele Anbieter drehen zusätzlich noch an der Preisschraube. Erhöhungen über acht Prozent überschreiten die staatlichen Lasten. Wem also Preissteigerungen weit über dem Durchschnitt angekündigt werden, sollte von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und mit dem Wechsel nicht länger warten.

Was sollte ich bei einem Wechsel beachten?

Ein Wechsel vom Strom- oder Gasanbieter ist schneller und einfacher, als man denkt. Bei PrizeWize.de dauert der Wechsel im Internet in der Regel nur 5 Minuten. Hier sind einige allgemeine Tipps zum Anbieterwechsel:

  • Vertragslaufzeit: Bedenken Sie, dass die Vertragslaufzeit bei einigen Verträgen bis zu 24 Monate betragen kann. Dies sind zwei Jahre, in denen Sie an diesen Anbieter gebunden wären. Besser ist es kürzere Vertragslaufzeiten zu wählen, um flexibler auf eventuelle Änderungen des Energiemarktes reagieren zu können. Andererseits haben Kunden bei Preiserhöhungen aber auch meist ein Sonderkündigungsrecht, so dass man dann auch vorzeitig solche Verträge beenden kann.
  • Boni: Einige Anbieter locken mit verschiedenen Boni und Rabatten. Es handelt sich hier um Tarife mit einer einmaligen Vergünstigung, die meist am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird.
  • Preisgarantie: Eine Preisgarantie schützt den Verbraucher vor eventuellen Preiserhöhungen. Hier werden zwei verschiedene Preisgarantien unterschieden: Bruttopreisgarantie (Rundum-Schutz mit Garantie auf eventuelle Steuererhöhungen) und Nettopreisgarantie, auch eingeschränkte Preisgarantie genannt (bezieht sich ausschließlich auf die Energiekosten und Netzentgelte und bietet keinen Schutz vor eventuellen Steuererhöhungen). Die Versorger bieten meist eine eingeschränkte Preisgarantie an. Wichtig: Die Preisgarantie sollte für den gleichen Zeitraum wie die Vertragsdauer gelten.
  • Pakettarife: Pakettarife beinhalten eine vorab festgelegte Menge an Kilowattstunden pro Jahr. Nur Verbraucher, die ihren Strom- oder Gasverbrauch genau kennen, sollten Pakettarife wählen. Zwar ist der Verbrauchspreis pro Kilowattstunde sehr günstig, aber liegt der Verbrauch über der angegebenen Menge muss ein erhöhter Mehrpreis gezahlt werden. Damit sind Pakettarife nicht empfehlenswert für Haushalte mit schwankendem Verbrauch.

Sie haben sich bereits für einen Wechsel entschieden? Über einen Stromvergleich oder Gasvergleich auf Pricewise können Sie einfach und schnell den passenden Tarif finden und garantiert kostenlos wechseln. So sparen viele Haushalte jedes Jahr bares Geld.


Verbraucherschutz

Autor: Anja Hintze

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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