Ungleiche Stromkosten in Ost und West - Preisunterschiede in Deutschland

03. Juli 2012 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Seit Jahren sind die Energiekosten, mit denen die privaten Haushalte konfrontiert sind, in stetigem Anstieg begriffen. Die sogenannte Energiewende wird nach Expertenmeinungen zwangsläufig zu weiteren Preissteigerungen führen. Die Stromkosten zeichnen sich allerdings bereits jetzt dadurch aus, dass sie das Budget eines Haushalts arg strapazieren können. Insbesondere die Verbraucher in Ostdeutschland gelten als belastet, denn es existiert 20 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch ein deutliches Ost-West-Gefälle sowohl bei der Kaufkraft als auch bei den Energiekosten. Dieses Gefälle zeigt sich darin, dass trotz eines niedrigeren Einkommens im Osten die Strompreise höher sind als im Westen.

Ost-West-Gefälle: Einkommen und Stromkosten im Vergleich

Einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK Geomarketing) zufolge ergibt sich das Bild, dass die durchschnittliche Kaufkraft pro Haushalt in den neuen Bundesländern bei 32.259 Euro pro Jahr liegt, während in den alten Bundesländern 41.312 Euro zu verzeichnen sind. Zugleich müssen die Verbraucher in den neuen Bundesländern die vergleichsweise höchsten Strompreise zahlen. Während der ostdeutsche Haushalt bei einem Stromverbrauch von jährlich 4000 Kilowattstunden durchschnittlich 977 Euro zu zahlen hat, liegt der Preis bei gleicher gelieferter Leistung in Westdeutschland beim günstigsten Anbieter lediglich bei 888 Euro.

Ursachen höherer Energiekosten in Ostdeutschland

Die unterschiedlichen Netzgebühren, die in Ost- und Westdeutschland anfallen, gelten als wesentlicher Faktor für die deutlich höheren Strompreise im Osten der Republik, denn die Entgelte für die Netznutzung liegen dort bei Weitem über denen, die in den alten Bundesländern veranschlagt werden. Während im Osten jährlich durchschnittlich 278 Euro pro Haushalt für Netzgebühren fällig werden, sind es im Westen in einem vergleichbaren Haushalt lediglich 212 Euro. Die Gründe für die höheren Netznutzungsentgelte im Osten sind zum einem in den umfangreichen Investitionen in die Netze zu finden, die immer noch in die Kalkulation einfließen, zum anderen spielt die geringere Bevölkerungsdichte eine Rolle. So wird etwa die Notwendigkeit zum Netzrückbau durch Abwanderung der Bevölkerung als Grund für höhere Netzentgelte angegeben.

Stromkosten im Vergleich: Anbieterwechsel leicht und bequem

Die meisten Haushalte sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland können deutliche Einsparungen bei den Stromkosten erzielen, indem sie einen Strompreisvergleich durchführen und gegebenenfalls zu einem Stromanbieter mit günstigeren Konditionen wechseln. Die Plattform Pricewise bietet Verbrauchern eine komfortable Möglichkeit einen Stromvergleich durchzuführen und zu einem Anbieter mit vorteilhafteren Strompreisen zu wechseln.
 

Autor: Anja Hintze

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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