Teurer Strom trotz Überschuss

Stromexport boomt - Trotzdem bleibt der Strom teuer
04. April 2013 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG - Trotz der Stilllegung von 8 Atomkraftwerken produziert Deutschland Strom im Überfluss. Im Vergleich zu 2011 ist der Strom-Export im vergangenem Jahr sogar angestiegen. Wie ist es dann möglich, dass der Strom in den deutschen Haushalten stets teurer wird?

 

Stromexport im Vergleich

2012 hat Deutschland netto so viel Strom in das Ausland exportiert wie zuletzt 2008. Damals waren noch 17 Atomkraftwerke in Betrieb. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass im Vergleich zu 2011 der Stromüberschuss 2012 mit 22,8 Terawattstunden (TWh) fast viermal so hoch war.

Stromhandelsüberschuss im Wert von 1,4 Milliarden Euro

Ausländische Stromversorger, hauptsächlich aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, kauften 66,6 TWh im Wert von 3,7 Milliarden Euro aus Deutschland ein. Im Gegenzug wurde Strom im Wert von 2,3 Milliarden Euro importiert um Schwankungen in der Stromversorgung auszugleichen. Insgesamt erwirtschaftete Deutschland somit einen Stromhandelsüberschuss von 1,4 Milliarden Euro.

Trotz Überfluss hohe Strompreise

Trotz des Export-Booms steigt der Strompreis in den deutschen Haushalten. 1998 zahlte ein Dreipersonenhaushalt keine 50 Euro im Monat. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich 75 Euro. Wie ist es möglich, dass der Strompreis so hoch liegt, wenn der Export boomt?

  • Erneuerbare-Energien-Umlage
    Die erhöhte Erzeugung von erneuerbaren Energien sorgt für eine Preissenkung an der Strombörse, was wiederum für eine größere Differenz zwischen Kosten und Einnahmen der erneuerbaren Energien sorgt. Die Differenz die hierbei entsteht wird mit der Erneuerbaren-Energien-Umlage (Ökostrom-Umlage) finanziert, die den Verbrauchern auf den Strompreis aufgeschlagen wird.
  • Schwankungen in der Stromerzeugung
    Die Erzeugung von Energie mit Solar- und Windanlagen ist stark vom Wetter abhängig, was zur Folge eine schwankende Energieerzeugung hat. Wird nicht ausreichend Energie produziert, muss es importiert und teure Energie aus Kohle- und Gaskraftwerke genutzt werden. Solche Kraftwerke kommen jedoch aufgrund der Energiewende auf immer weniger Betriebsstunden und werden unrentabler.

Die Lösung

Um den Stromüberschuss für die eigene Versorgung nutzen zu können, benötigt Deutschland einen Stromspeicher. Somit könnte ausreichend Energie gespeichert werden um dann bei schlechter Wetterlage genutzt werden zu können. Zusätzlich würde dies auch den Bedarf an fossilen Kraftwerken mindern.

Verbraucher können jetzt schon günstigeren Strom beziehen, indem Sie zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. Ein Wechsel spart Verbrauchern nicht nur Geld, sondern kurbelt zusätzlich den Wettbewerb an.

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Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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