Reform der EEG

EEG-Reform: Der Versuch die teure Energiewende bezahlbar zu machen

11. Oktober 2012 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG - Juni 2011 versicherte Angela Merkel noch eine stabile Umlage. Zur Förderung der erneuerbaren Energien und Umsetzung der Energiewende erhöht sich diese jedoch vorrausichtlich um 50%. Das bedeutet, dass 2013 Verbraucher mit höheren Strompreisen rechnen müssen.

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima sorgte eine Bewegung in Deutschland für die politische Entscheidung sich von der Atomenergie abzuwenden und erneuerbare Energien verstärkt zu fördern. Deutschland will bis 2020 35% Ökostrom beziehen; bis 2050 soll es sogar 80% betragen. Der deutsche Bürger war bereit höhere Kosten für die Energiewende in Kauf zu nehmen – aber auch dem sind Grenzen gesetzt.

Weitere Kostensteigerungen verhindern

Um die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen fordert Bundesumweltminister Altmaier eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Die EEG ermöglicht Subventionen für Unternehmen die sich auf erneuerbare Energien konzentrieren. Bis jetzt ist es vielen Unternehmen gelungen mit Ausnahmeanträgen die Umlage zu umgehen. Altmaier plant bestehende Anträge noch einmal zu überprüfen und keine weiteren für Betriebe zu erteilen. Außerdem soll die Reform für eine bessere Koordinierung und Abstimmung zwischen den Bundesländern sorgen und Quoten festlegen, wie viel erneuerbare Energien produziert und somit gefördert werden sollen.

Stromsparinitiative - Energieberatung für alle

Um trotz steigender Energiepreise Geld zu sparen, will Altmaier eine Energieberatung einführen. Am Dienstag hat sich der Umweltminister mit Kommunen, Verbraucherschützern, Wohlfahrtsverbänden und Energiebranchen zusammen gesetzt um die Umsetzung und das Sparpotential zu besprechen. Das Ergebnis: Mit Hilfe von hunderttausend Energieberatungen pro Jahr soll der Stromverbrauch bis 2020 um 10% reduziert werden. Der Gedanke ist, dass jeder Haushalt die Möglichkeit hat solch eine Beratung in Anspruch zu nehmen - möglicherweise kostenlos. Einkommensschwache Haushalte sollen sogar gratis Energiesparartikel gestellt bekommen.

Er sieht die Energieberatung und die infolgedessen erwartete Minderverbrauch als effiziente Lösung der Strompreiserhöhung.

Wie die kostenlose Beratung und gratis Energiesparartikel finanziert werden sollen, ist noch unklar. Altmaier verspricht die finanziellen Mittel aufzustocken, erläutert aber nicht wie. Im November wird die nächste Besprechung gehalten, um weitere Details zu klären. Ab 2013 soll die kostenlose Beratung bereits zur Verfügung gestellt werden.

Wollen Sie zum grünen Stromanbieter wechseln und trotzdem Geld sparen? Machen Sie hier den unabhängigen Vergleich:

Zum kostenlosen Ökostrom Vergleich

 

Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
> Zurück zu unseren Nachrichten

Jetzt sparen und Strom vergleichen!
Postleitzahl und Verbrauch eingeben, den besten Tarif auswählen und in 5 Minuten kinderleicht wechseln.
Postleitzahl:
       
Verbrauch:
       
Ergebnisse
 
 
 
PrizeWize erhält von allen Anbietern die gleiche Grundprovision. Unser Tarifvergleich ist immer transparent und unabhängig. PrizeWize garantiert allen Kunden vollständigen Datenschutz nach Vorgabe des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
 
Die facebook Seite von PrizeWize
 
Die Twitter Seite von PrizeWize
 
Die Google+ Seite von PrizeWize