Aktuelle Studien zu erneuerbaren Energien und Strom sparen in Deutschland

Aktuelle Studien

27. Januar 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Die aktuelle Studie der IWES belegt: Erneuerbare Energien lohnen sich in der Zukunft. Bereits nach 15 bis 20 Jahren sollen die Energiekosten sinken. Auch sparen Deutsche immer mehr Strom laut einer Umfrage von Accenture.

Erneuerbare Energien lohnen sich zukünftig

Der Ausbau der Energiewende ist teuer. Das merken Verbraucher schon länger an ihrer Stromrechnung. Doch lohnen sich auch zukünftig Investitionen in Wind- und Solaranlagen? Experten des Frauenhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) haben in ihrer Studie „Geschäftsmodell Energiewende“ die Kostenfrage der Energiewende genauer unter die Lupe genommen. In dieser Studie wurde ebenfalls festgestellt, wann der Break-Even für erneuerbare Energien erreicht ist - also ab wann sich erneuerbare Energien lohnen.

Die Energieversorgung in Deutschland mit fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl und Gas kostet Deutschland derzeit 83 Milliarden Euro im Jahr. Laut IWES-Studie könnte bereits in 15 bis 20 Jahren der Punkt erreicht sein, an dem sich erneuerbare Energien lohnen und die Energiekosten kontinuierlich absinken. Um dies zu erreichen müssen bis dahin allerdings noch rund 300 bis 380 Milliarden Euro für Anlagen und Infrastruktur investiert werden.

Deutsche sparen immer mehr Strom

Bis die Energiekosten sinken, ist es noch ein weiter Weg. Zurzeit wird eher an einer Stabilisierung der Energiekosten gefeilt. Da bleibt meist nur die Senkung des Stromverbrauchs, um die Energiekosten zu reduzieren. Die Unternehmensberatung Accenture hat in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Forsa nun eine repräsentative Umfrage zum Thema Stromeinsparung unter mehr als 1000 Verbrauchern in Deutschland durchgeführt. So haben 88 % der Deutschen, in den letzten 2 Jahren, mindestens eine Maßnahme ergriffen, um Strom zu sparen.

Die Verwendung von Energiesparlampen und LEDs ist weit verbreitet (68%) sowie die konsequente Vermeidung von Stand-by (60 %). Auch der Austausch von Haushaltsgeräten gegen energieeffizientere Geräte gilt als gute Maßnahme (45%), um den Stromverbrauch zu senken.

Den Erfolg dieser Maßnahmen beurteilten die Befragten unterschiedlich. Rund 47% der Befragten gaben an, dass ihr Stromverbrauch etwas gesunken sei, während 12% sogar fanden, dass ihr Stromverbrauch deutlich gesunken sei. 18% gaben an, dass ihr Stromverbrauch nicht gesunken sei, aber ohne die Maßnahmen gestiegen wäre. Lediglich 8% waren der Meinung, dass die Maßnahmen nichts gebracht haben.

Weitere Sparpotentiale werden von intelligenten Stromzählern erwartet. Der Durchschnitt der Befragten geht von einer Senkung des Stromverbrauchs um 10% aus. Rund 81% der Befragten wären an einem intelligenten Stromzähler in ihrem Haushalt interessiert.

Zum Thema weitere Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG gehen die Meinungen auseinander. So stimmten 45% der Befragten der Aussage „Es ist falsch, die Förderung der erneuerbaren Energien zurückzufahren, weil damit die Energiewende ausgebremst wird“ zu. Jedoch 42% gaben an, dass es richtig wäre, die Förderung der erneuerbaren Energien zurückzufahren, da sonst die Kosten aus Ruder laufen würden.

 

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Autor: Anja Hintze

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