Viele Anbieter erhöhen wieder die Preise im März und April

Viele Anbieter erhöhen wieder die Preise

17. Februar 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Viele Stromanbieter haben wieder Preiserhöhungen für die Monate März und April angekündigt. Bis zu zehn Prozent werden Tarife in der Grundversorgung angehoben. Die meisten Verbraucher befinden sich noch im Grundversorgungstarif und müssen sich daher auf höhere Kosten einstellen.

Grundversorgungstarife teurer

Viele Versorger haben nicht zum 1. Januar die Strompreise erhöht, holen dies aber ab März oder April nach. Als Begründung dafür werden häufig die EEG-Umlage, die um mehr als 18 Prozent zum Vorjahr gestiegen ist, und die gestiegenen Netzentgelte genannt. So ist es auch bei den Stadtwerken Unna. Kunden müssen ab April mit einer Preissteigerung von 9,7 Prozent rechnen. Das deutet für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr etwa 120 Euro Mehrkosten im Jahr.

Auch Vattenfall erhöht ab März die Preise in Hamburg und Berlin. In Hamburg werden die Preise um 3,93 Prozent und in Berlin um 2,36 Prozent erhöht. So muss eine Vier-köpfige Familie in Hamburg mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden mit jährlichen Mehrkosten von etwa 48 Euro rechnen. In Berlin sind dies bei gleichem Verbrauch knapp 30 Euro pro Jahr.

Preiserhöhung muss angekündigt werden

Für die Stromversorger besteht die Pflicht eine Strompreiserhöhung 6 Wochen im Voraus anzukündigen. Gemäß der StromGVV muss dies immer schriftlich mitgeteilt werden. Eine öffentliche Zeitungsanzeige oder E-Mail Benachrichtigung reicht hier nicht aus. Falls Ihr Stromanbieter Ihnen nicht fristgerecht die Preiserhöhung angekündigt hat, müssen Sie diese nicht akzeptieren.

Was kann ich im Fall einer Preiserhöhung tun?

Im Falle einer Preiserhöhung sollten Sie überlegen, den Anbieter oder den Tarif zu wechseln. Wenn Sie in einem Grundversorgungstarif sind, haben Sie eine kurze Kündigungsfrist von 2 Wochen. Die Grundversorgungstarife sind relativ teuer. Es lohnt sich also nach einem Alternativtarif zu schauen. Wenn Sie bei Ihrem Grundversorger bleiben möchten, gibt es auch die Möglichkeit zu einem anderen günstigeren Tarif bei Ihrem Grundversorger, meist Online-Tarif genannt, zu wechseln.

Falls Sie Ihren Stromversorger bereits gewechselt haben und sich in einer längeren Vertragslaufzeit befinden, dann können Sie gegebenenfalls von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Achtung: Bei der Sonderkündigung muss innerhalb von 2 Wochen gekündigt werden! Das bedeutet, Sie sollten auf jeden Fall selbst kündigen und dies bei einem Anbieterwechsel unbedingt angeben. Hier finden Sie hilfreiche Tipps zum Kündigen des Stromversorgers und Vorlagen zur Kündigung: Kündigung Stromversorger.

Ein Anbieterwechsel lohnt sich!

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Autor: Anja Hintze

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