Strompreise steigen 2014

Strompreise steigen auch in 2014 - Aufwärtstrend geht weiter

08. Januar 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Auch 2014 müssen sich Stromkunden auf steigende Strompreise einstellen. Durchschnittlich haben etwa ein Drittel der 1100 Stromanbieter eine Erhöhung angekündigt.

Strompreise steigen – Haushalte müssen zahlen

Zum Jahreswechsel steigt die EEG-Umlage von 5,277 auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde. Das sind Kosten von etwa 250 Euro pro Jahr für einen Haushalt, der 4.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht. Aber auch viele Stromanbieter erhöhen zusätzlich ihre Strompreise um durchschnittlich 3 Prozent. Dies bedeutet für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden nochmal knapp 40 Euro Mehrkosten im Jahr!

Der Aufwärtstrend beim Strompreis setzt sich somit schon seit 14 Jahren fort. So steigt der Strompreis im Durchschnitt auf etwa 28,28 Cent pro Kilowattstunde an. Seit 2005 sind die Strompreise bisher um 44 Prozent gestiegen.

Besonders einkommensschwache Haushalte leiden unter hohen Preisen

Vor allem Hartz IV Empfänger und andere einkommensschwache Haushalte wie zum Beispiel Wohngeldempfänger, Sozialhilfebezieher, alte und erwerbsgeminderte Menschen, die Grundsicherung vom Staat erhalten, leiden unter erhöhten Strompreisen.

Jährlich zahlt ein Single-Haushalt bei einem Verbrauch von 1500 Kilowattstunden etwa 473 Euro im Jahr. Im Monat sind dies 39,42 Euro. Vom Staat erhalten Hartz IV Empfänger jedoch nur den Regelsatz von 391 Euro im Jahr. Dies macht 32,69 Euro monatlich für Strom und Instandhalten der Wohnung. Laut diesen Berechnungen der „Süddeutsche Zeitung“ reichen die monatlichen Hilfen, die für Strom vorgesehen sind nicht aus.

Darin sieht der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, ein Problem: "Strom- und Heizkosten sind ein echtes Armutsrisiko geworden." Er schätzt, dass die Unterdeckung von Hartz IV Empfängern jährlich bei 90 bis 280 Euro je nach Haushalt liegt. Zudem kommt, dass viele Hilfsbedürftige aufgrund der Bonitätsprüfung beim Stromwechsel meist Schwierigkeiten haben zu einem günstigeren Stromanbieter zu wechseln.

Ökostrom Anbieter halten Preise stabil

Obwohl die Einkaufspreise für Strompreise eigentlich sinken, steigen die Strompreise. Das liegt daran, dass nicht alle Stromanbieter die günstigen Preise an die Verbraucher weitergeben. Doch bundesweit wollen die vier Ökostrom Anbieter Lichtblick, Naturstrom, Greenpeace Energy und Elektrizitätswerke Schönau ihre Preise stabil halten. Der Hamburger Anbieter Lichtblick geht sogar noch weiter. Ab März will dieser seinen Arbeitspreis für Strom um 0,72 auf 26,76 Cent absenken. „Das steigende Angebot an Wind- und Sonnenstrom senkt die Einkaufspreise für Strom. Diese Ökostromdividende geben wir in vollem Umfang an unsere Kunden weiter“, erklärte der Vorsitzender der Geschäftsführung von Lichtblick, Heiko von Tschischwitz.

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