Strompreis-Sicherung - Altmaier will Notbremse ziehen

Altmaiers Konzept zur Strompreis-Sicherung
29. Januar 2013 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG - Altmaier will Verbraucher weniger belasten und mit seinem neuen Konzept der „Strompreis-Sicherung“ die nötigen Maßnahmen ergreifen. Eine Prognose der möglichen Öko-Umlage soll der Anstoß für das neue Konzept sein.

 

Notbremse ziehen und Strompreis sichern

Bundesumweltminister Altmaier gab bekannt, dass er eine Notbremse bei der Ökostromförderung ziehen möchte. Die Ökostromumlage, die heute bei 5,27 ct/kWh liegt, soll in den kommenden 2 Jahren das heutige Niveau nicht überschreiten. Altmaier will Verbraucher nicht weiter belasten und Industrie und Öko-Branche mehr zahlen lassen.

Strompreis sichern - wie?

  • Zahlungsbeginn von Vergütungen für neue Anlagen sollen bei einem Minus des „Ökostrom-Kontos“ um mehrere Monate nach hinten verschoben werden – Das bedeutet Einschnitte für Betreiber von Solar,- Wind- oder Biomasse-Anlagen.
  • Einführung „Energie-Soli“ – Besitzer bestehender Ökostrom-Kraftwerke (z.B. Solaranlagen) müssen auf Teile der Vergütung verzichten. Das beträgt eine Förderkürzung von bis zu 1,5 % und soll bis zu 300 Millionen Euro einbringen.
  • Energieintensive Unternehmen sollen an den Kosten der Energiewende beteiligt werden, indem die Anzahl der Ausnahmen reduziert werden soll. Momentan sind mehr als 770 Unternehmen teilweise oder ganz von der Umlage befreit. Für das kommende Jahr gibt es bereits 2.023 Unternehmen, die eine Befreiung beantragt haben.

Prognose der Strompreise sorgt für Antrieb

Vermutet wird, dass eine Kostenprognose hinter der geplanten Notbremse bei der Ökostrom-Förderung steckt. Das Umweltministerium geht aufgrund einer Prognose eines weiteren Anstiegs der Ökostrom-Umlage von einem massiven Anstieg der Strompreise aus. Berechnungen zufolge droht durch sinkende Börsenstrompreise bis Ende September ein Minus des „Ökostrom-Kontos“ (Vergütung für Solaranlagen und Windparks) von bis zu 1,75 Milliarden Euro. Das bedeutet, dass im schlimmsten Fall die Umlage 2014 auf bis zu 7 ct/kWh steigen könnte!

Das Paradoxon – Steigende Strompreise trotz sinkender Marktpreise

Schwer nachzuvollziehen, dass die Kosten für Verbraucher steigen, obwohl der Einkaufspreis sinkt. Aber ein niedriger Börsenstrompreis kommt den Versorgern zugute, denn diese profitieren enorm von den Einsparungen, geben diese jedoch selten an die Kunden weiter.

Das bedeutet, dass der Verbraucher, nicht der Versorger, die Differenz zwischen den Marktpreis und einem festen Fördersatz (wie z.B. für Solar- und Windstrom) in Form der Umlage zahlt. Fazit: Je niedriger der Börsenstrom für Ökostrom, desto größer die Differenz und die somit zu bezahlende Umlage durch Verbraucher.

Verbraucherschützer raten zum Anbietervergleich und –Wechsel

Verbraucherschützer raten dazu, regelmäßig Anbieter zu vergleichen und zu wechseln. Denn mit jedem Wechsel kann viel Geld gespart werden und zusätzlich der Markt angekurbelt werden. Außerdem raten sie dazu, bei dem Vergleich genau hinzugucken. Nicht nur können Sie mit Pricewise über 1000 Stromanbieter vergleichen, wir beraten Sie auch gerne ausgiebig, um Ihnen bei Fragen und Anregungen zur Seite zu stehen.

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Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
 
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