Wann wird der Strom abgestellt?


02. Dezember 2013 | Bianca Brieden Stromabstellung

HEIDELBERG - Wie sehr wir vom Strom abhängig sind, merken wir meist erst, wenn er vom Stromversorger abgestellt wurde. Plötzlich gibt es kein Licht mehr, das Essen bleibt kalt und weder Internet noch Fernseher stehen zu Verfügung. Doch in welchen Fällen wird der Strom abgestellt?

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Wann darf der Strom abgestellt werden?

Grundsätzlich darf der Strom nur abgestellt werden, wenn man seine Stromrechnung nicht bezahlt hat. Und selbst dann gibt es für den Stromversorger noch einiges zu beachten. Zunächst wird der Stromversorger eine Mahnung an seinen säumigen Kunden senden. Zudem darf erst bei einem Zahlungsrückstand von über 100 Euro mit einer Stromsperrung gedroht werden. Die Sperre muss mindestens vier Wochen zuvor vom Versorger angekündigt werden. In den aller meisten Fällen reicht diese Drohung auch aus: Im Jahr 2011 haben Versorger insgesamt über sechs Millionen solcher Drohungen verschickt, doch tatsächlich abstellen mussten sie den Strom nur bei 312.000 Haushalten.

Darüber hinaus müssen die Versorger drei Werktage vor der Sperrung einen weiteren Brief senden und den Kunden über alle Details informieren. Spätestens jetzt sollte man zahlen, um der Stromsperre zu entkommen. Sollte dies nicht möglich sein, kann man der Forderung des Versorgers begründet widersprechen und so der Forderung noch einmal aus dem Weg gehen.

Einigung nützt beiden Parteien

Stattdessen ist es ratsam, bereits nach der ersten Mahnung bei der Hotline des Versorgers anzurufen. In vielen Fällen kommt es auf diese Art zu einer Einigung zwischen Versorger und Kunden. Denn auch der Versorger möchte in der Regel auf eine Stromsperre verzichten. Diese kostet nämlich Geld, das der Versorger oft nicht wiedersieht.

Wer meist betroffen ist

Besonders betroffen von Stromsperren sind Menschen, die nur ein kleines Einkommen haben und viel zu Hause sind, also zum Beispiel Rentner, Hartz-IV-Empfänger und Studenten. Bei ihnen ist der Stromverbrauch meist höher und zusätzlich können sie sich keine Strom sparenden Geräte leisten.

Prepaid beim Strom

Um das Problem der Stromsperre zu umgehen wollen SPD und Union ein Prepaid-System beim Strom einführen. Ähnlich wie bei Prepaid-Verträgen im Mobilfunk, sollen Kunden vorab für ihren Strom zahlen. Wenn das Guthaben aufgebraucht ist, gibt es keinen Strom mehr. Die Energieversorger sollen dazu verpflichtet werden, dass die technischen Voraussetzungen in den kommenden Jahren für dieses Konzept geschaffen werden.

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