Streit um Ökostrom-Umlage


19. August 2013 | Bianca Brieden Streit um Ökostrom-Umlage

HEIDELBERG - Die Umweltschutzorganisation BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) hat berechnet, dass eine vierköpfige Familie mit etwa 70 Euro an Nachzahlungen für ihren Strom rechnen muss. Im nächsten Jahr soll dieser Wert sogar noch steigen.

 

Jährliche Mehrkosten

Privathaushalte müssen noch tiefer in die Tasche greifen. Laut Berechnungen der Umweltschutzorganisation BUND muss eine Familie mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden im Jahr 2013 einen Zusatzbetrag von 69,34 Euro entrichten. Im Jahr 2014 soll dieser Wert sogar auf 79,52 Euro steigen.

Wer treibt die Kosten in die Höhe?

Der Kostentreiber ist die Ökostrom-Umlage oder genauer gesagt die Unternehmen, die die Öko-Umlage nicht zahlen. In diesem Jahr belasten diese Kosten die genannte Durchschnittsfamilie mit 51,80 Euro. Aus diesem Grund fordert der BUND, dass zukünftig deutlich weniger Unternehmen von der Ökostrom-Umlage befreit werden. Außerdem ist von einer Mindest-Ökostrom-Umlage die Rede.

Merkel unterstützt weiterhin die Großunternehmen

Merkel ist weiterhin von den Rabatten für Großunternehmen überzeugt. Erst im Juli hatte sie sich noch dafür stark gemacht, die Ausnahmeregelungen nicht zu verschärfen. Denn laut Merkel können energieintensive Unternehmen nur durch diese Vergünstigungen international wettbewerbsfähig bleiben.

Zu hohe Anzahl an befreiten Unternehmen

Tatsächlich hat die Politik jedoch nicht nur international operierende Unternehmen von der Umlage befreit. Die schwarz-gelbe Koalition hat die Richtlinien zudem weiter gelockert und die Zahl der befreiten Unternehmen stark erhöht. Im Jahr 2011 hatten lediglich 813 Unternehmen eine Befreiung beantragt. Im Jahr 2012 sprang diese Zahl auf 2055 Unternehmen. Unglaublich wenn man bedenkt, dass jeder Euro, der von Unternehmen gespart wird von den Privathaushalten aufgefangen werden muss.

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Autor: Bianca Brieden

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