Steigende Stromkosten durch Netzentgelte


26. Juli 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Laut einer Studie der Grünen drohen den Verbrauchern im Jahr 2014 erhebliche Strompreiserhöhungen. Grund dafür ist jedoch nicht der häufig genannte Sündenbock Energiewende. Schuld an den zu erwartenden Erhöhungen sind Netzentgelt-Vergünstigungen für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch. Diese Nachlässe müssen durch die privaten Haushalte aufgefangen werden.

 

Befreiung stromintensiver Unternehmen

Nicht jeder beteiligt sich an den Kosten für die Netznutzung. Zahlreiche Unternehmen werden von den Gebühren befreit, insbesondere stromintensive Gewerbebetriebe. Durch die Befreiung sollen stromintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen können und eine Abwanderung ins Ausland verhindert werden.

Das sogenannte Netznutzungsentgelt macht rund ein Fünftel des Strompreises aus. Der Netzbetreiber erhält das Entgelt für den Bau und Betrieb der Stromleitungen sowie für Kosten von Regel- und Ausgleichenergie. Die Höhe der Netzentgelte wird durch die Bundesnetzagentur bestimmt, um zu verhindern, dass der Netzbetreiber seine Monopolstellung ausnutzt.

Im kommenden Jahr soll das Netznutzungsentgelt um 10 bis 20 Prozent steigen. Als Gründe werden der geplante Netzausbau und steigende Margen für die Netzbetreiber genannt.

Ausweitung der Befreiungen seit 2011

Was als nachvollziehbare Maßnahme zur Stärkung der heimischen Wirtschaft gedacht war, hat allerdings seit einer Gesetzesänderung der schwarz-gelben Bundesregierung in 2011 ungeahnte Effekte. Der Kreis der privilegierten Unternehmen erweitert sich stetig und es gibt eine ganze Reihe von Betrieben, die eine Befreiung beantragen dürfen, bei denen die oben genannte Begründung nicht nachvollziehbar erscheint. So zahlen private Haushalte nun beispielsweise für Golfplätze mit Rasenheizung, den Discounter Aldi und den Deutschen Wetterdienst drauf.

Solche unverständlichen Befreiungen lassen den Strompreis für Privathaushalte in die Höhe schnellen, denn was die Großen sparen, müssen wieder einmal die Privatverbraucher zahlen.

 Steigende Stromkosten

Neuregelung der Stromnetzentgeltverordnung

Die Regierung will die Privilegien der stromintensiven Unternehmen nun wieder kürzen. Zukünftig sollen die Betriebe zwischen 10 und 20 Prozent der Netzkosten selbst tragen – ein Beitrag, der ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht einschränken sollte.

Steigende Preise trotz Änderungen

Trotz dieser Änderung werden allerdings auch Privatkunden ab 2014 voraussichtlich mehr für ihren Strom zahlen, denn:

  • Es gibt eine hohe Zahl an neuen Anträgen für die Befreiung.
  • Die Netzentgelte werden steigen, Schätzungen zufolge um 10 bis 20 Prozent.
  • Es stehen noch Nachzahlungen von 2012 aus.

Fazit

Auch weiterhin werden stromintensive Unternehmen hohe Rabatte bei den Netznutzungsentgelten erhalten. Die Kosten dafür werden größtenteils durch die Privathaushalte getragen. Verlassen Sie sich also nicht auf die Politik: Senken Sie Ihre Stromkosten! Wechseln Sie online oder mit Hilfe unserer Experten zu einem günstigeren Stromtarif und sparen Sie jeden Monat viel Geld. Sie kurbeln mit einem Wechsel den Wettbewerb an und sorgen dafür, dass Strom auch zukünftig bezahlbar bleibt.

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:

PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
 
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