Einbau eines Smart Meter nicht für alle verpflichtend

Einbau eines Smart Meter nicht für alle verpflichtend

Jana Fastabend

HEIDELBERG - Nur Verbrauchern mit einem Jahresverbrauch ab 6.000 kWh Strom und Stromerzeuger ab 7 kW Leistung müssen sich einen intelligenten Stromzähler, einen sogenannten Smart Meter, anschaffen.​

Verordnungspaket Intelligente Netze

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat Anfang Februar Eckpunkte für das „Verordnungspaket Intelligente Netze“ bekannt gegeben. Aufgrund einer Kosten-Nutzen-Analyse des BMWi sollen nur Verbraucher mit einem Jahresverbrauch ab 6.000 kWh Strom und Stromerzeuger ab 7 kW Leistung verpflichtet werden einen intelligenten Stromzähler einzubauen. Zur Freude von Normalverbrauchern, wird es also keine generelle Einbauverpflichtung von Smart Metern geben.

Smart Meter: Vor- und Nachteile

Der Vorteil von einem intelligenten Stromzähler (Smart Meter) ist, dass der Verbraucher selber seinen tatsächlichen Stromverbrauch mit genauen Zeitangaben einsehen kann. Auf diese Weise kann er sein Verbrauchsverhalten ändern und dadurch Strom und Stromkosten einsparen. Dies ist vorallendingen bei variablen Tarifen möglich, in denen bestimmte Zeiten bedeutend günstiger sind. Durch mehr finanziell attraktive variable Tarife, sorgen mehr Smart Meter auch für mehr Wettbewerb.

Des Weiteren müssen Smart Meter nicht mehr persönlich durch die Kunden oder den Stromanbieter abgelesen werden. Sie sind in ein Kommunikationsnetz eingebunden und übertragen alle Daten automatisch an das Energieversorgungsunternehmen. Durch diese Daten kann das gesamte Energienetz besser ausgelastet und effizienter gesteuert werden. Laut BMWi können so auch die erneuerbaren Energien besser integriert werden.

Der Nachteil ist, dass bei geringem Stromverbrauch die Kosten für einen Smart Meter die möglichen Einsparungen übertreffen. Außerdem hat ein Smart Meter durch die ständige Kommunikation einen höheren Eigenverbrauch als herkömmliche Stromzähler. Die größte Sorge bei Smart Metern ist der Datenschutz. Aus allen übermittelten Daten, lässt sich genau ab lesen, wie viele Bewohner wann zuhause sind und was ihre Gewohnheiten sind. Fraglich ist auch, wie sicher sie vor Hacker-Angriffen sind und ob die Fernschaltfunktion nicht missbraucht kann werden.​

Die Meinung der Verbraucherzentrale

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ist gegen eine "Smart Meter Zwangsbeglückung" und verlangt erst mehr variable Tarife und mehr Datenschutz.
 

Egal ob mit oder ohne Smart Meter, wenn Sie jetzt schon Stromkosten sparen wollen, machen Sie hier ganz einfach den Vergleich:

Zum kostenlosen Stromvergleich

Autor: Jana Fastabend

Kontakt:

PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
> Zurück zu unseren Nachrichten
 

Jetzt sparen und Strom vergleichen!
Postleitzahl und Verbrauch eingeben, den besten Tarif auswählen und in 5 Minuten kinderleicht wechseln.
Postleitzahl:
       
Verbrauch:
       
Ergebnisse
 
 
PrizeWize erhält von allen Anbietern die gleiche Grundprovision. Unser Tarifvergleich ist immer transparent und unabhängig. PrizeWize garantiert allen Kunden vollständigen Datenschutz nach Vorgabe des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Kundenservice 9:00 - 17:30 Uhr
0800 66 99 088
Anruf und Beratung kostenlos
Kostenlose Hotline: 0800 66 99 088
 
Die facebook Seite von PrizeWize
 
Die Twitter Seite von PrizeWize
 
Die Google+ Seite von PrizeWize