Platz 1 – Muss das sein?

31. Oktober 2012 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG - Bald bezahlen die Deutschen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, am meisten für ihren Strom. Eine Spitzenreiterposition auf die man lieber verzichten würde.

Ein weiterer Energiegipfel

Die Energiewende ist nur möglich wenn alle 16 Bundesländer zusammen arbeiten – und das ist dringend notwendig. Die Energiewende wirft viele Fragen auf und verursacht Sorgefalten. Deswegen soll ein zweiter Energiegipfel stattfinden.

Der beschleunigte Atomausstieg gefährdet eine sichere Energieversorgung in Deutschland. Wichtige Entschlüsse müssen getroffen werden. Innerhalb kurzer Zeit muss der Netzausbau vergrößert und Investoren für neue Kraftwerke gefunden werden. Außerdem stellt sich die Frage, wie die Subvention erneuerbarer Energien nicht nur bezahlbar wird, sondern in Grenzen gehalten werden kann.

Sitzten wir bald im Dunkeln?

Nicht nur die Frage nach der Umsatzgestaltung der Energiewende sorgt für Ungewissheit. 2013 erhöht sich der Strompreis dermaßen, dass sich der Staat Gedanken darum machen muss, ob sich wirklich jeder Bürger eine durchgängige Energielieferung leisten kann. Bereits jetzt, noch vor der Preissteigerung, wird jährlich durchschnittlich 600.000 Haushalten der Strom gesperrt, weil die Rechnungen nicht bezahlt werden können. Bundesumweltminister Altmaier will deswegen eine kostenlose Energiesparberatung für jeden Haushalt anbieten, damit die Kosten gesenkt und eine Versorgung garantiert werden kann. Doch wie wahrscheinlich ist es, dass ein Einkommensschwacher Haushalt, den die Preissteigerung am stärksten trifft, die notwendigen Maßnahmen ergreifen kann? Wer in einem Mietshaus lebt, wird wohl kaum für eine Doppelverglasung aufkommen. Wer bereits am Minimum lebt, wird sich sicherlich keinen Öko-Kühlschrank zulegen. Es ist schwer zu begreifen, dass das wirtschaftlich gesehen stärkste europäische Land Bürger hat, die im Dunkeln und in der Kälte sitzen müssen, weil die Energiekosten zu hoch sind.

Gaspreisanstieg

Deutschland vielleicht bald auf Platz 1?

Mit der Preissteigerung in 2013 „schafft“ es Deutschland vielleicht, die Dänen von ihrem Pult zu schmeißen und die höchsten Stromkosten Europas zu haben. Ausnahmsweise würden wir dieses Mal lieber auf den 1. Platz verzichten und dem Trend der Gaskosten folgen – denn diese liegen beim europäischen Durchschnitt.

Wer tatkräftig seinen Beitrag leisten möchte, um Deutschland den ersten Platz zu verweigern, sollte den Stromanbieter vergleichen und wechseln. Denn jeder Stromwechsel kurbelt den Markt an, senkt die Preise und sorgt letztendlich für eine niedrigere Stromrechnung.

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Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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