Paradox der Klimaerwärmung - Werden unsere Winter kälter?

16. April 2013 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Kalter Winter noch bis in den März und von Frühling keine Spur. Schuld soll der Klimawandel sein. So vermuten manche Klimaforscher, dass der Klimawandel in Zukunft zu extremen Wintern führen kann.

Eigentlich sollte es durch die Klimaerwärmung mildere Winter geben, so waren sich Forscher lange einig. Doch seit einigen Jahren zeigen Studien, dass eher das Gegenteil der Fall sein wird. So werden in Zukunft extreme Winter mit Eis und Schnee wieder häufiger in Mitteleuropa auftreten – so wie kürzlich eisige Temperaturen zu Ostern.

Das Eis in der Arktis schmilzt

Paradox der Klimaerwärmung - Werden unsere Winter kälter? An den kalten Temperaturen soll eine Entwicklung im hohen Norden schuld sein. Im Herbst 2012 ist das Eis in der Arktis auf ein Rekordminimum seit 33 Jahren zurückgegangen. Da weniger Eis vorhanden ist, um die Sonnenstrahlen zu reflektieren, erwärmen sich die offenen Wasserflächen stärker (Eis-Albedo-Rückkopplung). Da die Oberfläche des Ozeans mit weniger Eis bedeckt ist, kann mehr gespeicherte Wärme abgegeben werden als zuvor (Deckel-Effekt). Die Erwärmung des Ozeans in der Arktis sorgt für eine stärkere Erwärmung der Luft und somit eine Veränderung der Luftdruckgebiete in der arktischen Atmosphäre.

Das beeinflusst Europa. Denn im Winter kriegen wir dank eines hohen Luftdruckgegensatzes zwischen dem Luftdruck der Arktis und den mittleren Breiten warme, feuchte atlantische Luftmassen. Aufgrund des sich verändernden Luftdrucks über der Arktis, verringert sich dieser Gegensatz und die feuchte atlantische Luftmasse bleibt aus. Stattdessen dringt arktische Kälte vor.

„Große eisfreie Wasserflächen im Norden führen dazu, dass die einströmende Luft feucht ist. Das kann ein Grund sein dafür, dass es in diesem Winter über den genannten Regionen zu starkem Schneefall gekommen ist“, so Vladimir Petoukhov vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung 2010 in einer Studie in den Proceedings of the National Academy of Science (PNAS). Auch Wissenschaftler aus den USA entdeckten einen Zusammenhang zwischen der Eisschmelze in der Arktis und den extrem kalten Temperaturen.

Zukünftig extrem kalte Winter?

Dem Anschein nach müssen wir uns also trotz globaler Erwärmung – paradoxerweise – wieder auf einen kalten Winter mit viel Eis und Schnee vorbereiten. Allerdings ist unsere Erde ein komplexes Ökosystem, so dass selbst kleinste Veränderungen unvorhersehbare Auswirkungen haben können.

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Autor: Anja Hintze

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