Ostdeutschland: der Verlierer der Energiewende


19. August 2013 | Bianca Brieden Steigende Strompreise

HEIDELBERG - Im Osten Deutschlands ist der Strom deutlich teurer als im Westen. Das liegt zum einen an den dort höheren Netzkosten. Darüber hinaus fließen die Gewinne der Solar- und Windindustrie hauptsächlich in den Westen.

 

Nachteile für den Osten

Im Durchschnitt wird in Ostdeutschland deutlich mehr Ökostrom produziert, als im Rest der Republik. Jedoch haben die Ostdeutschen nicht viel davon. Wenn man genauer hinsieht, haben sie sogar einige Nachteile dadurch. Denn der Strompreis ist in Ostdeutschland aufgrund der erneuerbaren Energien teurer als im Westen.

Schuld daran sind die teureren Netzentgelte. Denn diese sind im Osten des Landes um etwa einen Cent je Kilowattstunde teurer. Die Netze verursachen höhere Kosten, weil zunehmend Ökostrom eingespeist werden muss. Dadurch steigen die Regelkosten, die auf die Verbraucher umgelegt werden.

Besonders ärgerlich ist es, dass die Ostdeutschen meist nicht einmal von den Gewinnen der Ökostrombranche profitieren. Denn tatsächlich kommen die Investoren der Branche meistens aus Westdeutschland.

Gegen Energiewende

Grund genug, dass immer mehr Ostdeutsche zu Gegnern der Energiewende werden. Die Zustimmung sinkt immer weiter. Das bestätigt auch eine Studie, die im Auftrag der Bundesregierung durchgeführt wurde. Am Mittwoch wurde die Untersuchung der „Auswirkungen der Energiewende auf Ostdeutschland“ vorgestellt.

Das sind keine guten Nachrichten für die Energiewende. Besonders wenn man sich vor Augen hält, dass neben den erneuerbaren Energien vor allem die Braunkohle im Osten von großer Bedeutung ist. Denn diese gilt als besonders klimaschädlich. Um eine Kilowattstunde Strom aus Braunkohle zu produzieren, muss sehr viel von diesem Material verbrannt werden. Dies sorgt für einen enormen CO2-Ausstoß.

Erhält die Energiewende ein negatives Image, belastet das die Umwelt also doppelt.

Steigender Strompreis auch im Westen

All das soll nicht den Eindruck erwecken, als ob die Bevölkerung im Westen wenig für ihren Strom zahlen muss. Tatsächlich wird auch im westlichen Teil Deutschlands mit Strompreiserhöhungen gerechnet.

In der von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Studie wird damit gerechnet, dass im Jahr 2020 eine Kilowattstunde Strom fast 40 Cent kosten wird – im gesamten Bundesgebiet! Heute zahlen die Verbraucher im Schnitt weniger als 29 Cent je Kilowattstunde. Erschreckend ist ebenfalls der Vergleich des Strompreises von 2004 und der Schätzung für 2020. Die Gutachter gehen von einer Verdopplung des Strompreises während dieser Zeit aus.

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