Könnte die Ökostrom-Umlage 2015 sinken?

>Könnte die Ökostrom-Umlage 2015 sinken?

17. März 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Laut dem Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz könnte die Ökostrom-Umlage im nächsten Jahr sinken. Grund sei die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die den Kostenanstieg der vergangenen Jahre deutlich verlangsamen könne, sowie beispielsweise die Inbetriebnahme der Stromtrasse „Thüringer Strombrücke“.

Bisherige Kosten für Ökostrom-Umlage rekordverdächtig

Die Ökostrom-Umlage steigt nun schon seit Jahren kontinuierlich an und deutsche Haushalte werden dadurch zunehmend belastet. Dieses Jahr ist die Ökostrom-Umlage erneut auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Knapp 250 Euro zahlt ein Durchschnittshaushalt bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr für die Förderung erneuerbarer Energien.

Fertigstellung der Stromtrasse „Thüringer Brücke“ in diesem Jahr

Doch Verbraucher können möglicherweise 2015 aufatmen. Eine „leichte Entspannung“ deute sich bei der Umlage an. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass die Stromtrasse „Thüringer Brücke“ bis 2015 in Betrieb genommen wird. Diese Stromtrasse soll den windreichen Osten Deutschlands mit dem bayerischen Ort Grafenrheinfeld in Unterfranken verbinden. Dort wird bis spätestens Ende 2015 ein Eon-Atomkraftwerk abgeschaltet. Durch die Inbetriebnahme der Stromtrasse müssten die Netzbetreiber weniger in den Strom-Markt eingreifen, um beispielsweise bei Versorgungsengpässen zu reagieren. Dies würde Stromkunden deutlich entlasten.

Geringere Kosten für Ökostrom-Umlage unter Vorbehalt

Jedoch sollten sich Stromkunden nicht zu früh freuen, denn das schöne Wetter sorgt dafür, dass Photovoltaikanlagen bereits jetzt auf Hochtouren laufen. Udo Giegerich, Finanzvorstand der 50Hertz, sagte: „Die Photovoltaik läuft in diesen Tagen ja auf vollen Touren, das EEG-Konto weist deswegen derzeit eine Unterdeckung auf." Wenn dieses Wetter anhalten sollte, könnte dies die Ökostrom-Umlage weiterhin auf hohem Preisniveau halten. Außerdem senkt eine hohe Ökostrom Produktion den Strompreis an der Börse, dieser muss dann durch die Ökostrom-Umlage ausgeglichen werden.

Mehr Einbeziehung der Bürger bei den Stromtrassen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht unter anderem vor, Bürgern mehr Mitspracherecht beim Bau von Stromtrassen einzuräumen. Dies sieht der 50Hertz Geschäftsführer, Boris Schlucht, eher mit gemischten Gefühlen, denn nach der aktuellen Rechtsprechung dauerte bereits die Planung und der Bau dieser Stromtrasse 14 Jahre. In der Zukunft müsste daher aktiv um das Verständnis betroffener Bürger geworben werben.

 

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Autor: Anja Hintze

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