Ökostrom-Förderungen sollen drastisch gekürzt werden

Ökostrom-Förderungen

20. Januar 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel hat nun 4 Wochen nach Amtsantritt Eckpunkte für die Reform der Energiewende erarbeitet. Demnach sollen die Förderungen für neue Ökostrom-Anlagen deutlich gesenkt werden. So erhielten Betreiber von Wind-, Solar- und Biogasanlagen bisher durchschnittlich 17 Cent pro Kilowattstunde. Durch die Reform sollen die Vergütungen im Jahr 2015 auf rund 12 Cent sinken.

Bezahlbarer Ökostrom

Trotz einer Erhöhung des Ökostrom-Anteils von 25 auf bis zu 45% bis zum Jahre 2025, sollen die Kosten drastisch gesenkt werden. Der Anteil soll bis 2035 nochmal auf 55 bis 60% steigen und dabei „Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit für die Bürger und die Wirtschaft sichergestellt werden".

Die Konzentration des Ausbaus soll sich nach dem Eckpunktepapier hauptsächlich auf Solarenergie und Windkraft an Land liegen, da diese am kostengünstigsten sind. Bei der relativ teuren Biomasse und den Windparks in Nord- und Ostsee wird eine Mengenbegrenzung eingeführt und somit das Ausbauziel gesenkt.

Mehr Wettbewerb

Es wird mehr Wettbewerb geben, denn Windparkbetreiber müssen anders als zuvor selbst für die Vermarktung ihres Stroms sorgen. Bisher wurde der Strom von den Netzbetreibern eingesammelt und dann an der Strombörse verkauft. Doch wegen den garantierten Vergütungen, die Windparkbetreiber erhalten, gab es kein Interesse daran den bestmöglichen Preis zu erzielen.

Die Differenz zwischen dem garantierten Vergütungssatz und dem am Markt erzielten Preis für Strom wurde bislang auf die Verbraucher durch die EEG-Umlage abgewälzt. So müssen Verbraucher rund 6,24 Cent pro Kilowattstunde Strom zahlen. Für einen Durchschnittshaushalt sind dies knapp 220 Euro für die EEG-Umlage im Jahr.

Erste Reaktionen

Es gab bereits erste Reaktionen zu Gabriels Eckpunktepapier. Vor allem die Verbraucherzentrale spricht von einem Schritt nach vorne. Ein weiterer Anstieg sei für sie nicht akzeptabel. "Es besteht die klare Erwartung, dass durch den ersten Reformschritt die Strompreise bis 2015 mindestens stabil bleiben", so der Energieexperte Holger Krawinkel gegenüber der Tagesschau.

Auch der Koalitionspartner CDU zeigte sich überwiegend positiv zu Gabriels Plänen. "Es sind jetzt dringend grundlegende Reformen notwendig", sagte der Koordinator für Energiepolitik in der Unionsfraktion, Thomas Bareiß, der Tagesschau. Den Zeitplan hält Bareiß allerdings für eine Herausforderung.

 

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Autor: Anja Hintze

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