Neuregelung beim Wechsel: Bereits nach 2 Wochen Geld bei der Energie sparen

19. September 2012 | Bianca Brieden

Wechselprozess verkürzen

HEIDELBERG - Eine neue Verordnung soll dafür sorgen, dass Kunden bereits 2 Wochen nach dem Wechsel von günstigen Strom- und Gaspreisen profitieren. Das Sparpotenzial liegt bei bis zu 400 Euro. Eine solch verkürzte Wechselfrist bringt aber auch Nachteile mit sich: Durch den Zeitmangel beim Wechselprozess wird beim Ablesen der Zählerstände Zeit gespart. Stattdessen errechnet der Anbieter den Zählerstand nur. Solche Durchschnittswerte gehen oft zu Lasten des Kunden. Im Zweifel sollte der Kunde auf das Ablesen bestehen.

 

Langfristig für niedrigere Preise sorgen

Verbraucherschützer verlangen seit langem kürzere Kündigungsfristen bei Energie-Lieferverträgen. Denn nur so kann ein Verbraucher von einem günstigen Angebot eines konkurrierenden Anbieters profitieren. Dank der "Verordnung zur Änderung auf dem Gebiet des Energiewirtschaftsrechts", die seit dem 1. April gilt, hat sich schon einiges getan. Wegen dieser Neuregelung haben viele Lieferanten ihre Kündigungsfrist für die Grundversorgung bereits von 8 auf 4 Wochen reduziert. Durch solch kürzere Kündigungsfristen sind Kunden flexibler und können den Wettbewerb verstärkt ankurbeln. Somit werden langfristig die Preise gesenkt.

Die gesetzlich verkürzte Kündigungsfrist von zwei Wochen beschränkt sich jedoch noch auf die Grundversorger. Bei allen anderen Anbietern und bei Sonderverträgen muss sich der Kunde weiterhin mit den im Vertrag festgelegten Fristen abfinden. Vor allem Discountanbieter wollen Ihre Kündigungsfristen noch nicht so recht senken.

Mehr Transparenz schaffen

Neben der Ankurbelung des Energiemarktes beinhaltet die Neuregelung ein weiteres Ziel der Verbraucherschützer: Der Markt und der Wechselprozess sollen transparenter werden. Alle wichtigen Etappen des Wechsels müssen dokumentiert werden. Sollte der Wechsel länger als drei Wochen dauern, kann der Kunde sogar Schadensersatz vom neuen Anbieter fordern, wenn durch eine Verzögerung höhere Kosten entstanden sind.

Ein Wechsel wird somit immer attraktiver für den Kunden und er hat bessere Chancen in den Markt einzugreifen und die Preise zu senken. Wer zum ersten Mal wechselt und somit aus dem teuren Grundversorgungsvertrag aussteigt, kann ganz einfach viele Hundert Euro im Jahr sparen. Geld sparen und dabei einen Beitrag zum Wettbewerb leisten wird immer einfacher, transparenter und sicherer. Trotzdem steckt laut Bundesnetzagentur noch immer jeder zweite Bundesbürger im Grundversorgungstarif, also in den teuersten Tarifen.

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Autor: Bianca Brieden

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