Innovation

Neue Technik zur Stromerzeugung


24. September 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Überall gibt es kostenlose Energie. Wir müssen sie nur für uns nutzen können. Und darin werden Forscher immer besser. Die neuste Innovation: eine Folie, die Strom mithilfe des Wellenganges produziert.

 

Wer hat’s erfunden?

Die Innovation kommt aus Deutschland. Bosch und Wacker Chemie haben sich dazu mit den Technischen Universitäten Hamburg-Harburg und Darmstadt zusammengetan.

Wie funktioniert es?

Die Folie besteht aus drei Lagen und ist nur etwa 0,05 Millimeter dick. Die beiden äußeren Schichten bestehen aus einem Elektrizität leitenden Material. Die mittlere Schicht ist ein sehr elastisches Silikon, das gut isoliert.

Von diesen Folien werden tausende zu einem Stapel verbunden und am Meeresboden befestigt. Zudem werden sie mit einem Seil und einer Feder an einer auf dem Wasser schwimmenden Boje befestigt.

Durch die Bewegung der Wellen werden die Folien gedehnt und gestaucht. Wenn die Folien im Wellental ausdehnen können, vergrößert sich der Abstand zwischen der positiv und der negativ geladenen äußeren Schicht. Die elektrische Spannung steigt dadurch an und wird eingesammelt.

Wie effektiv ist die Technologie?

Laut des Herstellers soll eine Generator-Einheit etwa eine Leistung von 200 Kilowatt haben. Um mehr Energie gewinnen zu können, wäre es denkbar, 15 bis 20 Einheiten zusammenzuschalten. Somit würden die Folien etwa so viel Strom produzieren, wie ein Meeres-Windrad. Das Ziel ist es, dies auch zu ähnlichen Kosten wie ein Meeres-Windrad durchführen zu können.

Was sind die Vorteile?

Im Gegensatz zum Wind ist der Wellengang deutlich zuverlässiger. Auch ist die Effizienz eines Wellengenerators sehr hoch: Messungen der Forscher zeigen, dass 50 Prozent der mechanischen Energie in elektrische umgewandelt werden.

Und das lohnt sich beim Wellengang! Denn theoretisch könnte die gesamte Menschheit vom Energiepotenzial der Wellen versorgt werden. Die Vereinten Nationen haben berechnet, dass der weltweite Wellengang 29.500 Terawattstunden pro Jahr in sich trägt. 2010 wurden beispielsweise weltweit 21.500 Terawattstunden Strom produziert.

Wie weit ist die Technologie?

Bisher haben die Forscher einen Demonstrator gebaut, der im Labor eingesetzt wurde, um die Funktionstüchtigkeit nachzuweisen. Nächstes Jahr soll das erste Modell auf dem Wellenkanal der Technischen Universität Hamburg-Harburg ausprobiert werden. Das Ziel ist es, bis spätestens 2020 einen Prototyp auf dem Meer zu testen.

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