Netzausbau geringer als ursprünglich geplant

28. November 2012 | Bianca Brieden

Stromtrassen

HEIDELBERG - Es ist soweit, der neue Ausbau-Plan für das deutsche Stromnetz liegt vor und er fällt sehr viel kleiner aus, als anfangs geplant. Um das zu erreichen hat die Bundesnetzagentur alle weniger dringlichen Stromtrassen (Hochspannungsleitungen) zunächst gestrichen. Die verbleibenden Trassen sollen dafür umso schneller fertiggestellt werden.

Am Montag übergab die Bundesnetzagentur den Plan an den Bundeswirtschaftsminister. Deutlich wird die Dringlichkeit des Baus der verbleibenden Trassen, denn alle gestrichenen Trassen wurden lediglich vorerst auf Eis gelegt, damit die wichtigeren Trassen so schnell wie möglich fertiggestellt werden können. Darüber hinaus sollen keine Neubauten errichtet werden, wo eine Renovierung der vorhandenen Trassen möglich ist.

Welche Trassen absolute Priorität haben

Ursprünglich war die Rede von einem Neubau von insgesamt 74 Trassen. Im heutigen Netzentwicklungsplan bleiben nur noch 51 Trassen bestehen. Somit sollen bis zum Jahre 2022 statt 3800 Kilometern nur noch 2800 Kilometer neugebaut werden.

Der größte Ausbaubedarf hat dabei die Verbindung von Nord- nach Süddeutschland. Denn vor allem der Süden Deutschlands hatte früher auf Atomstrom gesetzt. Durch die Energiewende wird Strom zu großen Teilen im Norden des Landes in Windparks in Nord- und Ostsee produziert. Somit ist der Stromtransport vom Norden bis in den Süden unseres Landes besonders wichtig. Priorität haben somit drei Nord-Süd-Trassen.

Drei Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ), sollen bis 2022 errichtet sein, um den in Norddeutschland erzeugten Windstrom möglichst verlustfrei in die Industriezentren im Südwesten zu transportieren. Solche Bauvorhaben bleiben unverzichtbar.

Die Klarheit ist erleichternd

Endlich besteht Klarheit über den Ausbau der Stromtrassen. Das ist eine Erleichterung für Umweltschutzorganisationen, die die ursprünglichen Pläne für völlig überzogen hielten und auf Nachbesserungen drängten. Auch die Bürger wissen endlich, woran sie sind.

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Autor: Bianca Brieden

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