Krise in der Nordsee


17. Juli 2013 | Bianca Brieden Offshore-Windenergie

HEIDELBERG - Der Ausbau der Offshore-Windenergie läuft nicht wie geplant. Voraussichtlich werden die von der Bundesregierung gesteckten Ziele bei weitem nicht erreicht. Das liegt beispielsweise an den fehlenden Investoren. Doch was sind realistische Ziele?

 

Ziele der Bundesregierung

Die Offshore-Windenergie gilt als ein zentrales Instrument der Energiewende und ist unerlässlich bei der Reduktion von Treibhausgasen. Darum hatte die Bundesregierung sehr ambitionierte Ziele gesteckt: Bis 2020 sollten insgesamt 10 Gigawatt Windenergieleistung in deutschen Gewässern errichtet werden. Bis 2030 sollte in Nord- und Ostsee sogar eine Leistung von 25 Gigawatt erreicht werden.

Heutiger Stand

Laut des Projektberichts für den Netzbetreiber Tennet steht jedoch gerademal die Finanzierung für 2900 Megawatt Leistung. Fachleute halten einen Wert von etwa 6 Gigawatt bis 2020 noch realistisch, ein Wert deutlich unterhalb des angestrebten Zieles. Laut Projektbericht ist selbst dieses Ziel noch zu hoch. Dort geht man von einer maximalen Leistung von 5900 Megawatt bis zum Jahr 2023 aus.

Zurückhaltung bei Investitionen

Das große Problem ist die Finanzierung der Windparks. Investoren sind sehr zurückhaltend. Sie begründen diese Zurückhaltung damit, dass die Förderkonditionen ab 2017 deutlich schlechter werden. Denn ab 2017 fallen die Anfangsvergütungen von 19 Cent je Kilowattstunde auf 13,95 Cent. Das müsse laut Investoren geändert werden und würde durch die Ökostrom-Umlage die Strompreise erhöhen.

Weitere Kosten

Auch könnten hohe Kosten durch die neu gelegten Netzanschlüsse entstehen, die nicht genutzt werden können, wenn nicht genügend Offshore-Anlagen errichtet wurden. Der Projektbericht zeigt drohende Kosten von 500 Millionen bis eine Milliarde Euro ab 2016.

Realistische Ziele

Solche Kosten können am besten umgangen werden, indem realistische Ziele gesteckt werden und wenn nötig auch angepasst werden.

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:
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E-Mail: presse@prizewize.de
 
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