Protest gegen Strompreisbremse

Heizsaison

20. März 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Gestern protestierten Greenpeace-Aktivisten am Bundesumweltministerium gegen die Strompreisbremse. Bundesumweltminister Peter Altmaier will mit seinem neuen Konzept der Strompreis-Sicherung Verbraucher entlasten. Doch die Umweltschützer befürchten, dass die Energiewende gefährdet ist.

Die Strompreisbremse

Die Strompreisbremse von Bundesumweltminister Altmaier beinhaltet Förderkürzungen für Ökostrom-Kraftwerke, Einschnitte für Betreiber von Solar-, Wind- oder Biomasse-Anlagen sowie eine Reduzierung der von der EEG-Umlage freigestellten Unternehmen. Altmaier erhofft somit Verbraucher zu entlasten und einem weiteren Anstieg der Strompreise entgegenzuwirken.

Banner und gute Argumente

Greenpeace ist davon überzeugt, dass die von Altmaier beabsichtigten Maßnahmen für einen Ausbaustopp der erneuerbaren Energien sorgen werden und die Energiewende gefährden – und das muss verhindert werden.

Darum standen die Greenpeace-Aktivisten gestern mit einem etwa 4 Meter breiten Rundbanner vor dem Ministerium, in dem über den Umbau des Erneuerbare Energien-Gesetz beraten wurde. Durch das Banner untermauerten sie ihre Position: “Erst wenn das letzte Windrad gestoppt, die letzte Solarfirma pleite, keiner mehr in Erneuerbare investiert, werdet Ihr feststellen, dass mit Altmaier der Strompreis trotzdem steigt“.

Die Forderung

Der Greenpeace-Energieexperte Andree Böhling fordert die Umweltminister der Bundesländer dazu auf, den energiepolitischen Irrweg Altmaiers zu stoppen, denn „die Energiewende war und ist eine der wichtigsten und richtigsten Entscheidungen, die je in Deutschland getroffen wurden. Gleichzeitig ist die Umsetzung katastrophal. Anstatt die Kosten allein auf die Bürger abzuwälzen, muss Altmaier die Industrie stärker in die Verantwortung nehmen“, so Böhling.

Es sollen nur Unternehmen entlastet werden, die tatsächlich von steigenden Energiekosten betroffen sind und im internationalen Wettbewerb stehen. Durch diese konsequente Änderung könnte die Ökostromumlage um rund 5 Milliarden Euro pro Jahr verringert werden. Dieser Betrag wäre das Dreifache von dem, was Altmaier mit seiner Strompreisbremse erreichen möchte.

Ein Aufruf an jeden

Um der Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen, ruft Greenpeace per Twitter dazu auf, sich selbst zum Thema zu äußern: „Unter dem Hashtag #altmaierbremsen können auch Sie dem Bundesumweltminister (@peteraltmaier) Ihre Meinung sagen.“

Wollen auch Sie sich für die Energiewende aussprechen, dann schicken Sie dem Minister Anregungen und Kritik über Twitter. Noch einfacher können Sie erneuerbare Energien unterstützen, indem Sie noch heute mit uns zu Ökostrom wechseln.

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
 
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