Forschung nach den Stromspeichern der Zukunft


02. Oktober 2013 | Bianca Brieden Stromspeicher

HEIDELBERG - Noch immer suchen Forscher weltweit nach einer Lösung, Strom effektiv und in großen Mengen zu speichern. Die Technologien machen stetig Fortschritte. Jetzt plant ein US-Unternehmen den Bau drei neuer Anlagen mit neuster Technik in Deutschland.

 

Warum Stromspeicher benötigt werden

Besonders notwendig sind Stromspeicher seit der vermehrten Nutzung von grünem Strom. Denn bei beispielsweise Atomkraftwerken konnte noch bestimmt werden, wann wie viel Strom produziert wurde. Je nach Bedarf wurde Strom produziert.

Dieses Prinzip kann bei den erneuerbaren Energien nicht angewandt werden, denn die Stromproduzenten können nicht bestimmen, wann der Wind bläst oder die Sonne scheint. Sobald die Bedingungen günstig sind, muss Strom erzeugt werden. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als er benötigt wird, sollte er gespeichert werden, für die Zeit in der die Wetterbedingungen ungünstiger sind. Nur so können erneuerbare Energien dauerhaft erfolgreich sein.

Bisherige Methoden der Stromspeicherung

Bisher gibt es wenig effektive Möglichkeiten der Stromspeicherung. Das Beste zur Speicherung ist momentan noch der Bau großer Pumpspeicherkraftwerke, doch dies ist mit massiven Eingriffen in der Natur verbunden.

Eine weitere Technologie soll es künftig ermöglichen, Strom in Gas umzuwandeln. Das Gas kann gelagert werden und wird bei Bedarf im Kraftwerk wieder zu Strom umgewandelt.

Stromspeicher von Gravity Power

Das amerikanische Unternehmen Gravity Power möchte nun drei Anlagen mit einer neuen Technologie in Deutschland errichten, in Baden-Württemberg und in Bayern.

Die drei Anlagen sollen die gleiche Kapazität haben, wie Deutschlands größtes Pumpspeicherwerk.

Wie der Stromspeicher funktioniert

Der Stromspeicher von Gravity Power nutzt die Schwerkraft der Erde, um Ökostrom zu speichern.

Dazu wird ein Schacht ausgehoben, der einen Durchmesser von 30 bis 80 Metern hat und 500 bis 1000 Meter tief ist. Der Schacht wird mit Stahlbeton ausgekleidet. In diesen Schacht wird ein Kolben gehängt, der genau in den Schacht passt und etwa halb so hoch ist, wie die gesamte Schachttiefe. Der Kolben besteht aus einem schweren Material, wie beispielsweise Fels.

Überschüssiger Strom wird dazu genutzt, Pumpen anzutreiben, die Wasser in den Schacht pressen. Dadurch steigt der Kolben nach oben. Wenn der Kolben die Erdoberfläche erreicht hat, wird das Einlassventil geschlossen.

Bei Strommangel wird dieses Ventil wieder geöffnet und der Kolben presst das Wasser aus dem Schacht heraus. Mithilfe einer Turbine kann aus dem herausschießenden Wasser wieder Strom gewonnen werden.

Vorteile der Technik

Die neue Technologie soll deutlich günstiger sein, als alle bisherigen. Außerdem ist der Eingriff in die Natur relativ gering. Zudem ist der fertige Speicher von außen nicht zu sehen.

Doch noch ist die Technologie nicht ganz ausgereift. Beispielsweise ist die Frage der Dichtung noch problematisch.

Zunächst wollen die Entwickler eine Testanlage bauen, die einen Durchmesser von acht Metern haben soll und dessen Schachtlänge etwa 175 Meter betragen wird. Erst wenn dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen ist, werden solche Stromspeicher in größeren Maßstäben gebaut werden.

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