931 Millionen Tonnen Treibhausgas-Ausstoß in Deutschland

Lieferstopp
22. März 2013 | Samantha Rippinger

HEIDELBERG - Die vorläufigen Berechnungen und Schätzungen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Jahr 2012 um 1,6 Prozent gestiegen sind. Die Zielwerte des Kyoto-Protokolls wurden trotzdem eingehalten.

 

Höchster Anstieg bei CO2-Emissionen gemessen

2012 wurden in Deutschland Treibhausgase mit einem Wert von rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen. Das sind 14 Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Den Anstieg dominieren die CO2-Emissionen (Kohlendioxid). Trotz erhöhter Nutzung von Biokraftstoffen im Verkehrssektor und Produktionsrückgang in der Stahl- und Chemie-Industrie ist im Vergleich zu 2011 der Kohlendioxidausstoß um 2 Prozent gestiegen. Zurückzuführen ist der Anstieg auf einen steigenden Bedarf an Heizenergie in Haushalten und von Kleinverbrauchern sowie auf die Art der Stromerzeugung. In 2012 war der Einsatz von:

  • Braunkohle am stärksten angestiegen
  • Steinkohle und erneuerbarer Energien leicht angestiegen
  • Kernenergie und Erdgas sogar gesunken.

Der Rückgang der Abfalldeponierung und der geförderten Steinkohlemenge sowie die Schließung von Bergwerken haben für eine Verminderung der Methanemissionen um nahezu 1,7 Prozent gesorgt. Lachgasemissionen sind um etwa 1,2 Prozent gesunken, was auf die Änderung der Zusammensetzung der eingesetzten Mineraldünger in der Agrarwirtschaft zurückzuführen ist. Einen Anstieg gab es hingegen bei Fluorierten Treibhausgasen mit einem Plus um etwa 2 Prozent. Maßgeblich dafür sind die gestiegenen Freisetzungen von halogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HKFW) in der Kälte- und Klimatechnik. HFKW sind eine neue Generation der verbotenen vollhalogenierten Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe. HKFW sind zwar nicht ozonschichtschädlich, dafür aber klimaschädlich.

Kyoto-Protokoll wurde eingehalten

Im Kyoto-Protokoll wurde festgelegt, dass Deutschland zwischen 2008 und 2012 die Treibhausgasemissionen um 21 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduzieren soll. Somit musste ein Jahresdurchschnittswert von weniger als 974 Millionen Tonnen erreicht werden. Tatsächlich ist es Deutschland gelungen jährlich 192 Millionen Tonnen weniger Emissionen auszustoßen als im Kyoto-Protokoll festgelegt war. Das entspricht im Vergleich zu 1990 sogar einer Minderung von insgesamt 25,5 Prozent.

Energiewende und Atomausstieg

Der befürchtete Anstieg der Klimagas-Emissionen aufgrund des Atomausstiegs blieb im vergangenen Jahr aus. Der ehrgeizige Ausbau erneuerbarer Energien hat einem Anstieg stark entgegengewirkt. Bundesumweltminister Altmaier ist zufrieden mit dem Ergebnis. Er sieht aber weiterhin Verbesserungsbedarf, um die ambitionierten Klimaziele für das Jahr 2020 zu erreichen.

Es reicht trotzdem nicht

Eine Freisetzung von 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten im Jahr ist weiterhin eine bedeutende Summe. Um den Ausstoß zu reduzieren, ist ein Ausbau der energetischen Gebäudesanierung notwendig sowie erhöhte Anstrengungen zur nachhaltigen Mobilität.

Eine Minderung der Emissionen kann auch im Kleinen bewirkt werden. Haushalte können Strom und Gas aus erneuerbaren Energien beziehen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.

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Autor: Samantha Rippinger

Kontakt:
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