Erderwärmung von vier Grad bis zum Jahr 2080

Massensterben durch Erderwärmung 13. Mai 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Eine neue Studie der britischen University of East Anglia schockiert mit der Prognose eines Massen-Sterbens vieler Tier- und Pflanzenarten. Bis zum Jahr 2080 könnten ein Drittel der häufigsten Tierarten und mehr als die Hälfte der Pflanzenarten durch den Klimawandel ausgestorben sein.

Klimawandel und Lebensraum

Das der Klimawandel einen negativen Einfluss auf die Ökosysteme hat ist natürlich kein Geheimnis. Doch wie groß die Einschnitte tatsächlich sein werden, kann niemand genau sagen. Dank einer Studie von Wissenschaftlern der britischen University of East Anglia können jetzt genauere Aussagen über dieses Thema gemacht werden. Was die in der Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ veröffentlichte Studie voraussagt ist alarmierend: Durch den Klimawandel werden voraussichtlich ein Drittel der häufigsten Tierarten und mehr als die Hälfte der Pflanzenarten bis zum Jahr 2080 die Hälfte ihres Lebensraums verlieren.

Besonders gefährdet sind Lebewesen, die sich nur langsam an die sich verändernden Lebensbedingungen anpassen können. Die größten Einschnitte wird es für Gebiete in Afrika, Zentralamerika, dem Amazonas-Gebiet und Australien geben.

Auswirkungen für den Menschen

Die Wissenschaftler weisen außerdem darauf hin, dass die Studie lediglich die steigenden Temperaturen berücksichtigt. Weitere Auswirkungen des Klimawandels, wie Überschwemmungen und Wirbelstürme werden das Szenario weiter verschlimmern.

Die Auswirkungen auf die weltweiten Ökosysteme sind kaum voraussehbar. Auch die Auswirkungen auf den Menschen sind momentan nur vage Vorahnungen. Einige der gefährdeten Lebewesen tragen entscheidend zur Reinigung von Wasser und Luft und zur Eindämmung von Überschwemmungen bei. Außerdem sind sie ein wichtiger Teil der Nahrungskette.

Eine letzte Chance?

Deutlich ist, dass die Auswirkungen des Klimawandels schockierende Folgen haben werden. Es besteht dringend Handlungsbedarf. Um die Zerstörung der wichtigen Lebensräume zu beschränken, muss der Ausstoß von Treibhausgasen schnell verringert werden, so die Forscher.

Jede Tonne eingespartes Treibhausgas verringert die Abnahme der biologischen Vielfalt. Eine Beispielrechnung der Studie: Wenn die Zunahme der Emissionen bis 2030 gestoppt wird, fällt der Verlust von Lebensräumen ganze 40 Prozent geringer aus als in der Studie prognostiziert.

Die Wissenschaftler zeigten außerdem, dass bei einer schnellen Absenkung der Emissionen die Temperaturen auch langsamer ansteigen werden: Klimatische Veränderungen, die ohne eine Begrenzung schon 2030 erreicht würden, erfolgten dann erst im Jahr 2080. Somit hätten vielen Tier- und Pflanzenarten (und auch der Menschen) deutlich mehr Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

Was jeder einzelne tun kann

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Autor: Bianca Brieden

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