Energiesparlampen – Lumen und Kelvin anstatt Watt?

Energiesparlampe

06. November 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Die dunkele Jahreszeit ist wieder angebrochen und das Licht wird wieder öfter eingeschaltet. Lampen gibt es viele, die für Licht sorgen: Energiesparlampen, LEDs, Halogen-Lampen und (noch) die guten alten Glühlampen. Welche ist die Richtige für Ihren Haushalt?

Energiesparlampen

Wer eine neue Lampe kaufen will, denkt oft noch in Watt. Doch was früher bei der Glühlampe funktioniert hat, ist heute nicht mehr relevant. Denn eine Energiesparlampe kann viel heller sein als eine Glühlampe mit der gleichen Anzahl an Watt. Das liegt an der höheren Lumen-Zahl. Lumen (lm) gibt die Helligkeit der Lampe an. Zum Vergleich: Eine 40 Watt Glühlampe entspricht etwa 400 Lumen. Watt im Gegensatz gibt den Energieverbrauch des Leuchtmittels an.

Sind Energiesparlampen ungemütlicher als Glühlampen?

Nein, auch Energiesparlampen können gemütliches Licht erzeugen. Ausschlaggebend ist dafür die Lichtfarbe. Die Farbtemperatur wird mithilfe von Kelvin gemessen. Wer die Farbe der alten Glühlampe erhalten möchten, sollte warmweiße Lampen wählen. Diese haben 3300 Kelvin oder weniger. 3300 bis 5300 Kelvin haben neutralweiße Lampen. Diese eignen sich am besten für den Flur. Tageslichtweiße Lampen haben einen Wert, der über 5300 Kelvin liegt.

Beispiele für Lichtfarbe

Lichtquelle Farbtemperatur
Kerzenlicht 1500K
Glühlampe (40 Watt) 2200K
Glühlampe (100 Watt) 2800K
Halogenlampe 3000K
Xenonlampe 4500K
Morgensonne 5000K
Mittagssonne 5500K – 5800K
 

LEDs – Die Sparbeleuchtung

Wer andere Lampen gegenüber Energiesparlampen vorziehen will, kann auch Leuchtioden (kurz Light-Emitting Diode) verwenden. Diese sind zwar in der Anschaffung ein wenig teurer, enthalten aber kein giftiges Quecksilber und schonen den Geldbeutel im Gebrauch. Auch LEDs werden immer günstiger. Es ließ sich ein jährlicher Preisrückgang um 15 bis 20 Prozent beobachten.

Sind Halogenlampen auch Stromfresser?

Gegenüber LEDs verbrauchen Halogenlampen etwa 80 bis 90 Prozent mehr Energie. Daher dürfen auch Halogenlampen der mittleren Effizienzklasse im Jahre 2016 nicht mehr im Handel verkauft werden.

Warum gibt es die Glühlampe nicht mehr?

Noch mehr Energie als die Halogenlampe verbraucht die Glühlampe. Sie ist ein wahrer Stromfresser. Nur etwa 5 Prozent wandelt die Glühlampe in Licht um. Der Rest wird in Wärme umgewandelt. Eine LED dagegen wandelt etwa 25 Prozent der Energie in Licht um. Da die EU-Kommission beschlossen hat die Energieeffizienz zu steigern, mussten Glühlampen schrittweise aus dem Handel weichen.
 

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Autor: Anja Hintze

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