EEG-Umlage treibt den Strompreis erneut in die Höhe


15. Oktober 2013 | Anja Hintze Stromspeicher

HEIDELBERG - Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll die EEG-Umlage im nächsten Jahr von 5,28 Cent auf 6,24 Cent steigen. Dies ist rund 1 Cent pro Kilowattstunde. 

Im kommenden Jahr steigt erneut die EEG-Umlage. Seit 2008 ist die EEG-Umlage stetig gestiegen und hat sich so fast verfünffacht. Das bedeutet für einen 4-Personen Haushalt mit einem Verbrauch von 4.500 Kilowattstunden Zusatzkosten von circa 45 Euro pro Jahr.

Warum steigt die EEG-Umlage?

Dass die Ökostrom-Umlage wieder steigt sei laut einer Studie im Auftrag der Fraktion auch auf das Strompreissinken an der Strombörse zurückzuführen. Da der Strompreis an der Börse extrem günstig ist, muss der fehlende Betrag für den fixen Abnahmepreis der erzeugten Energie aus erneuerbaren Energien ausgeglichen werden. Zum anderen ist die Befreiung von Betrieben von der EEG-Umlage für die höhere Belastung der Verbraucher verantwortlich. Denn Verbraucher bewältigen inzwischen 7,2 Milliarden, während die Industrie 6,1 Milliarden Euro von EEG-Umlage trägt. Rund 2400 Betriebe sind derzeit von der EEG-Umlage befreit.

Verbraucherschützer üben Kritik

Obwohl Strompreise an der Börse sinken, steigen die Strompreise für den Verbraucher. Hintergrund ist, dass es für die eingespeiste erneuerbare Energie immer weniger Geld gibt. Die Differenz zu den festgelegten Vergütungssätzen für erneuerbare Energien müssen jedoch ausgeglichen werden. Viele Verbraucherschützer kritisieren, dass die geringen Strompreise an der Börse nicht ausreichend von den Versorgern an Verbraucher weitergegeben werden.

Verhandlungen zwischen Grün und Schwarz

Am Donnerstag treffen sich die Grünen und die CDU, um über die Möglichkeiten einer Schwarz-grünen Koalition zu verhandeln. Hierbei wird auch due EEG-Umlage ein großes Thema sein. Der energiepolitische Sprecher der Grünen, Oliver Krischer, kritisierte bereits schon die Befreiungen der Industrie von der EEG-Umlage und erklärte warum die Umlage steigt, „weil der Strommarkt nicht funktioniert und die alte Regierung immer mehr Industriesubventionen auf die Stromverbraucher abwälzt.“

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