Energie 2015 – Das ändert sich für Strom- und Gasverbraucher

Energie 2015 – Das ändert sich für Strom- und Gasverbraucher

17. Dezember 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Neues Jahr, viele neue Änderungen für Energieverbraucher. 2015 sinkt nicht nur die EEG-Umlage, auch weitere elektronische Geräte erhalten eine Kennzeichnung durch das EU-Energielabel. Aber auch bei Heizungsanlagen und beim Thema Dämmung gibt es einige Änderungen.

EEG-Umlage sinkt – Strompreisentlastung

Viele Stromanbieter haben es bereits bekannt gegeben: Sie senken die Strompreise. Grund dafür ist die EEG-Umlage. Diese sinkt am 01. Januar 2015 von 6,24 auf 6,17 Cent. Daher senken viele größere Stromanbieter die Strompreise, z.B. Entega, die Stadtwerke München und enviaM.

Neue Regelungen bei elektronischen Haushaltsgeräten

Bestimmte elektronische Geräte haben bereits eine Kennzeichnungspflicht durch das EU-Energielabel. 2015 muss das EU-Energielabel nun auch im Online-Handel abgebildet werden.

Nach dem Staubsauger erhalten 2015 erstmals Dunstabzugshauben das EU-Energielabel. Außerdem gibt es strengere Anforderungen an den Stromverbrauch für Kaffeemaschinen, Kochplatten und Backöfen. Sowie für alle Geräte mit einem Netzwerkanschluss, z.B. Modems oder Drucker.

Alte Heizungsanlagen raus – Neue rein

Bis 2015 müssen Eigentümer einer Öl- oder Gasheizung, die vor 1985 eingebaut wurde, diese erneuern. Dies legen die zum Mai 2014 in Kraft getretenen Änderungen der Energiesparverordnung (EnEV) fest. Ausnahmen: Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser gilt diese Pflicht nur, wenn das Haus nach dem 01. Februar 2002 bezogen wurde.

„Mindestwärmeschutz“ bei der Dämmung

Ebenfalls wurden mit den Änderungen der Energiesparverordnung ein sogenannter Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 als Anforderung festgelegt. So soll die Dämmung einen Schutz vor Auskühlung und sommerlicher Überhitzung bieten. Insbesondere gilt dies für die oberste begehbare Geschossdecke, die ab dem 31. Dezember 2015 ausreichend gedämmt sein muss. Ausgenommen sind auch hier Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die vor dem 01. Februar 2002 ihr Haus bezogen haben.

Energieberatung vor Ort

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BFA) hat die Förderung von Vor-Ort-Beratungen stärker an die Bedürfnisse in der Praxis angepasst. Ab dem 01. März 2015 gelten die neuen Regelungen. Förderfähige Beratungskosten werden dann mit 60% gefördert. So werden Vor-Ort-Beratungen bei Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal 800 Euro und bei Wohnhäusern mit maximal 1.100 Euro bezuschusst.

Energiekennwerte bei Immobilien

Seit dem 01. Mai 2014 ist es Pflicht bei kommerziellen Immobilienanzeigen in Zeitung oder Internet Energiekennwerte nach der Energiesparverordnung anzugeben. Dies gilt sowohl für zum Verkauf stehende als auch zu vermietende Objekte. Ab dem 01. Mai 2015 gilt die Verletzung dieser Pflicht als Ordnungswidrigkeit und kann mit bis zu 15.000 Euro bestraft werden.
 

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Autor: Anja Hintze

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