Verfehlt Deutschland das geplante Ziel zur Einsparung von CO2?

Verfehlt Deutschland das gesetzte Ziel zur Einsparung von CO2?


05. August 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Lauts einer Studie wird die Bundesregierung ihre Klimaziele mit Hinsicht auf die CO2-Reduktion nicht erreichen. Greenpeace sieht das Klimaziel insbesondere durch die Stromerzeugung aus Kohle und des zurückliegenden Ausbaus erneuerbarer Energien gefährdet.

Vergrößerung der CO2-Lücke

Im Rahmen des „Integriertes Energie und Klimaprogramm“ hat Deutschland sich 2007 zum Ziel gesetzt die Treibgasgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Bis zum Jahr 2008 wurden die Treibhausgasemissionen um etwa 27 Prozent gegenüber 1990 vermindert. Seitdem steigen jedoch die Treibhausgasemissionen wieder an, auch aufgrund angestiegenen Kohlestroms. Die Lücke wurde im Jahre 2013 laut eines Projektberichts mit 85 Millionen Tonnen CO2 beziffert.

Kritik an Deutschlands Klimapolitik

Laut der Studie im Auftrag von Greenpeace ist die Lücke der Treibhausgasemissionen weit höher als bisher angegeben. So müssen nun doch bis zu 121 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden statt der im Jahre 2013 kalkulierten 85 Millionen Tonnen CO2. Als Gründe werden der verminderte Ausbau erneuerbarer Energien und die Stromerzeugung mittels Kohle angeführt. Insbesondere kritisierte Greenpeace das Vorhaben weiterer Subventionen für die Betreiber von Kohlekraftwerken. „Gabriel wirft seiner Parteigenossin Hendricks dicke Knüppel zwischen die Beine. Leitet Gabriel nicht jetzt einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohle ein, wird er dafür verantwortlich sein, dass die Bundesregierung ihr eigenes Klimaziel meilenweit verfehlt“, so Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid.

Kohlestrom so günstig wie nie

Seit die USA auf Gasgewinnung mittels Fracking setzen, werden immer mehr Mengen Steinkohle auf dem Weltmarkt vertrieben. So wurde Steinkohle immer günstiger: Im vergangenen Jahr sank der Preis von 105 auf 82 Euro pro Tonne. Aber auch die Stromerzeugung durch Braunkohlekraftwerke hat zugenommen. Grund ist der niedrige Preis für Zertifikate im EU-Emissionshandel. Durch die günstige Preisentwicklung fossiler Brennstoffe wird der CO2-Ausstoß voraussichtlich weiterhin zunehmen.

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Autor: Anja Hintze

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