EU unterstützt unterirdische CO2-Speicherung

CCS
29. März 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Es gibt vieles, was man gegen einen hohen CO2-Ausstoß tun kann. Die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid gehört zu den umstrittensten Möglichkeiten. Trotzdem gibt es Rückenwind aus der EU. Eine gute Idee?

 

CCS-Technik

Bei der CCS-Technik (Abkürzung für Carbon Dioxide Capture and Storage, was mit CO2-Abscheidung und –Speicherung übersetzt werden kann) wird das Kohlendioxid aus Abgasen von Industrieanlagen und Kraftwerken abgeschieden und unterirdisch gespeichert. Somit wird verhindert, dass das Treibhausgas in die Atmosphäre kommt.

Kein anderer Weg?

Laut der EU-Kommission sei diese Technologie nötig, um den Einfluss von CO2 auf das Klima zu bremsen. Denn trotz erneuerbarer Energien können fossile Energien vorerst nicht komplett ersetzen werden.

Kritik

Viele Kritiker halten die neue Technologie für zu gefährlich. In Deutschland sind zwar Probespeicher möglich, doch wird dies nur unter sehr strengen Bedingungen ermöglicht. Ähnlich streng sieht es in anderen EU-Ländern aus, in manchen gibt es sogar strikte Verbote.

Kosten

Es handelt sich bei der CCS-Technologie außerdem um eine sehr teure und aufwendige Technologie. Die EU-Kommission schätzt mit Kosten von 30 bis sogar 100 Euro um eine Tonne CO2 einzulagern. Zum Vergleich bezüglich der Kosten: Das Unternehmen atmosfair berechnet 23 Euro um eine Tonne CO2 zu kompensieren. Dieses Geld wird in verschiedene Projekte investiert, die dafür sorgen das weniger CO2 ausgestoßen wird. Dank der Investition bleibt der CO2 Ausstoß somit gleich.

Alternativen

Es gibt folglich andere Möglichkeiten, um den CO2 Ausstoß zu verringern: der Ausbau erneuerbarer Energien, Energie sparen oder eine Kompensation des CO2-Ausstoßes. Diese Methoden sind oft günstiger und vor allem viel risikoärmer, als die CCS-Technik.

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Autor: Bianca Brieden

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