Ökostrom als Begriff schützen – Mehr Nachhaltigkeit auf dem Strommarkt

Ökostrom als Begriff schützen


23. September 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Ökostrom ist ein Begriff, der vor allem Stromkunden bei der Produktwahl signalisieren soll, dass es sich um grünen Strom handelt. Leider ist dies nicht immer der Fall, daher fordert der Verein Energievision e.V. den Begriff Ökostrom gesetzlich zu schützen.

Ökostrom – Die Problematik mit dem grünen Strom für Verbraucher

Kunden, die sich für einen Stromwechsel entscheiden, stehen meist vor der Qual der Wahl. Neben Bonus und anderen Tarifeigenschaften wollen viele ein Stromprodukt, das Ökostrom beinhaltet. Hier gibt es leider gleich zwei Probleme für die Entscheider:

  1. Ökostrom ist kein gesetzlich geschützter Begriff. In Deutschland müssen Stromanbieter lediglich angeben aus welchen Quellen der Strom stammt, den sie anbieten. Dies kann beispielsweise auch Ökostrom aus alten Wasserkraftwerken in Norwegen sein. Diese leisten aktiv jedoch keinen Beitrag zur Energiewende.
  2. Strom stammt immer aus dem so genannten Stromsee. Dieser besteht immer aus einer Mischung verschiedener Energiequellen. Daher ist eine physische Auswahl von Strom nicht möglich. Derzeit stammen ungefähr 28% des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen.

Gütesiegel als Lösung

Gütesiegel und Zertifikate scheinen also eine gute Lösung zu sein, um Ökostromprodukte zu transparenter zu machen und Verbraucher vor Mogelpackungen zu schützen. Jedoch haben Gütesiegel unterschiedliche Kriterien. Daher sind für Verbraucher Kriterien ausgewählter Ökostromprodukte nicht direkt vergleichbar. Bisher bieten Verbraucher das Ok-Power Label und das Grüner Strom-Label eine Garantie für eine nachhaltige Investition in erneuerbare Energien.

Der Begriff Ökostrom soll einheitlich werden

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Ökostrom stetig gewachsen. Da Ökostromprodukte in unterschiedlicher Qualität angeboten werden, hat der Verein EnergieVision e.V. ein Rechtgutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten macht deutlich, dass es möglich ist den Begriff Ökostrom ähnlich wie „Bio“ bei Lebensmitteln zu schützen. Daher wird vom Gesetzgeber eine Definition für Ökostrom sowie gesetzliche Mindeststandards für Ökostromprodukte gefordert. Im Sinne der Verbraucher kann so der Markt transparenter werden und effektiv vor Verbrauchertäuschung geschützt werden.

Großbritannien könnte als Vorbild dienen. Dort soll bald ein Gesetz verabschiedet werden, dass die ökologische Qualität eines Ökostromprodukts kennzeichnet.
 

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Autor: Anja Hintze

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