Wohin mit dem Atommüll?

Atommüll
27. März 2013 | Bianca Brieden

HEIDELBERG - Über 30 Jahre lang war Gorleben das einzig denkbare Endlager für Atommüll in Deutschland. Doch gerade wird die Suche nach einem Endlager in der Bundesrepublik wieder neu eröffnet, dank der zahlreichen Proteste gegen den Standort. Gerade diese Proteste haben bei der Debatte ständig dominiert und dadurch die fachlichen Fragen überschattet. Dies soll sich jetzt mit dem Standortsuchgesetz ändern, welches noch vor der Sommerpause verabschiedet werden soll.

 

Neue Suche – hoffentlich mehr Erfolg

Auf diesem Weg will Deutschland noch einmal ganz von vorne beginnen um somit eine bessere Lösung zu finden. Damit ist Deutschland nicht allein, denn auch die USA, Großbritannien, Kanada und Frankreich sind bei dieser Frage noch einmal an den Start gegangen. Eines der Hauptziele dabei ist, den Widerstand innerhalb der Gesellschaft zu berücksichtigen – ein Vorsatz, den es in den sechziger und siebziger Jahren in dieser Form nicht gab. Dieser Ansatz hat offenbar nicht zum Erfolg geführt und man hat daraus gelernt. Dieses Mal sollen darum auch Bürger an der Endlagersuche beteiligt werden.

Das Standortsuchgesetz

Nach dem neuen Standortsuchgesetze soll sich eine Enquetekommission zur "Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe" konstituieren. Bis Ende 2015 sollen Vertreter von Bund und Ländern einen Bericht vorlegen, um Grundsatzfragen für die dauerhafte Lagerung von Atommüll zu klären.

Rückholbarkeit: ja oder nein?

Fragen die es zu klären gilt gibt es reichlich. Entscheidend für die Endlagerung ist beispielsweise die Frage nach der Rückholbarkeit. Diese spielt unter anderem bei der Wahl des Wirtsgesteins eine entscheidende Rolle. Bei einer Rückholbarkeit besteht der Vorteil, dass radioaktive Abfälle jederzeit mit neuen Technologien bearbeitet werden können, um auf diese Weise radioaktive Strahlung und Halbwertszeit zu reduzieren. Der bearbeitete atomare Abfall würde weniger Wärme erzeugen und somit weniger Platz benötigen. Doch solche Verfahren der sogenannten "Abtrennung und Transmutation" stecken noch in den Kinderschuhen.

Die Generationenfrage

Auch die Generationenfrage ist hier entscheidend: Wie steht es um die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen? Sollen Möglichkeiten offen bleiben oder sollen alle Probleme und somit auch Möglichkeiten abgeschlossen werden?

Durch das Standortsuchgesetz und der neuen Enquetekommission sollen solche Fragen transparent beantwortet und eine Strategie erarbeitet werden. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Ziele erreicht wurden.

Wenn Sie schon jetzt etwas beitragen wollen, dann wechseln Sie zu einem Stromtarif ohne Atomkraft. Denn eins steht fest: Je weniger Atomkraft es gibt, desto weniger muss man sich über Atommüll den Kopf zerbrechen!

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
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