Klimaveränderung durch Abwärme

28. Januar 2013 Bianca Brieden

Haushaltsgeräte sorgen für Abwärme

HEIDELBERG – Als Abwärme bezeichnet man Wärme, die von technischen Geräten oder Anlagen erzeugt, aber nicht genutzt wird. Es ist somit ein Nebenprodukt, das ungewollt entsteht und was man meist auch nicht verhindern kann. Bei vielen Dingen, die wir in unserem Alltag unternehmen, erzeugen wir solche Abwärme: Vom morgendlichen Kaffeekochen bis zum Gebrauch des Fernsehers abends auf dem Sofa erzeugen wir somit ungewollt Wärme. Forscher haben jetzt genau untersucht, welche Auswirkungen die Abwärme auf den Klimawandel hat. Im Fokus ist dabei vor allem die Nordhalbkugel.

 

Gradwanderung

Wie stark die Abwärme die Temperaturen in einigen Regionen auf der Nordhalbkugel tatsächlich steigen lässt, haben Forscher kürzlich untersucht. Besonders riskant für die Klimaerwärmung ist der Stromverbrauch der Großstädte.

Das Team um Autor Guang Zhang von der University of California in San Diego berichtet im Fachjournal "Nature Climate Change", dass die Temperaturen im Winter in Nordamerika und Nordasien um bis zu 1 Grad steigen. In Deutschland handelt es sich je nach Jahreszeit um 0,5 Grad Celsius.

Dahingegen sinken in einigen Monaten des Jahres in manchen Regionen Skandinaviens die Temperaturen leicht.

Änderung der Luftströmungen

Erklären lassen sich diese Unterschiede dadurch, dass die lokale Abwärme der Metropolen die Luftströmungen in der Atmosphäre verändert. Somit erwärmen sich einige Orte, während andere Regionen gleichzeitig etwas kühler werden. Auch Regionen, die weit von den Emissionszentren entfernt sind, sind durch die Luftströmungen von den Veränderungen betroffen.

Fehlendes Puzzlestück

Die Abwärme trägt etwa zu 3% zur globalen Erwärmung bei. Ein recht geringer Wert im Vergleich zum Treibhauseffekt. Für einzelne Regionen ist die Abwärme jedoch von großer Bedeutung.

Vor allem sind die Erkenntnisse über die Abwärme wichtig, um das bisherige Klimamodell zu vervollständigen. "Wir folgern daraus, dass der Energiekonsum wahrscheinlich die Kraft ist, die in unseren Beobachtungen zum Winter-Erwärmungs-Trend bislang fehlte", wird in der Studie erklärt. Bislang konnte die winterliche Erwärmung der Nordhalbkugel nämlich nicht ausreichend erklärt werden.

Was tun?

Es ist kein neuer Gedanke, dass die weltweite Abwärme wesentlich zum Klimawandel beiträgt. Bereits in dem 1972 erschienenen Bericht "Die Grenzen des Wachstums“ von Dennis Meadows wird vor den Auswirkungen der Abwärme gewarnt. Bisher wurde jedoch nur sehr wenig gegen diese bevorstehende Gefahr getan.

Wenn Sie etwas gegen die Abwärme tun möchten, gibt es einen ganz einfachen Trick: Schränken Sie Ihren Gebrauch von elektrischen Geräten so gut es geht ein und achten Sie vor allem darauf, die Geräte nicht im Stand-by Modus zu lassen.

Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel.

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Autor: Bianca Brieden

Kontakt:
PrizeWize Deutschland GmbH
Telefon: 0800 66 99 088
E-Mail: presse@prizewize.de
 
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