Fracking – Neuer gesetzlicher Entwurf soll Änderungen bringen

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26. November 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Die umstrittene Fördermethode Fracking soll neue Rahmenbedingungen bekommen. Bisher durfte in Deutschland ohne große Umweltauflagen „gefrackt“ werden. Neue gesetzliche Änderungen soll Fracking in Naturschutzgebieten und Regionen, in denen Trinkwassergewinnung von Bedeutung ist, verbieten.

 

Was soll sich ändern?

Konventionelles Fracking wird schon seit längerem in Deutschland betrieben. Beim konventionellen Fracking wird das Gestein in mehr als 5 km Tiefe aufgebrochen. Unkonventionelles Fracking hingegen, so wie es in den USA zurzeit betrieben wird, wird oberhalb von 3000 Meter Tiefe eingesetzt und soll in Deutschland prinzipiell verboten werden. Es sollen aber Probebohrungen, die wissenschaftlich begleitet werden, möglich sein.

Generell soll Fracking nicht möglich sein in Wasserschutzgebieten, Heilquellenschutzgebieten und Einzugsbereichen von Talsperren und Seen, die zur Trinkwassergewinnung dienen.

Was sagen Befürworter?

Befürworter sagen, dass Fracking mehr Unabhängigkeit von Energieimporten gibt. Als Beispiel wird hier oft die USA angeführt. Die USA erlebte in den letzten Jahren einen Fracking-Boom. Große Mengen Erdöl und –gas konnten auf diese Weise gefördert werden und die USA konnten sich so lösen aus der Abhängigkeit von Energielieferungen der arabischen Golfstaaten.

Was sagen die Gegner?

Gegner sehen vor allem die Umwelt und das Trinkwasser gefährdet. Außerdem werden beim Fracking Unmengen an Wasser benötigt. In den USA werden etwa zwischen 8 und 19 Millionen Litern Wasser pro Ausbeutung einer Gasquelle benötigt. Das Wasser, das mit dem Fracking eingesetzt wurde, muss außerdem entsorgt werden, da es mit giftigen Chemikalien belastet ist. Auch wird vermutet, dass Fracking Erdbeben auslösen kann.

Wann geht es los?

Zunächst wird eine Expertenkommission Umweltauswirkungen sowie mögliche Erdbebengefahren untersuchen. Diese entscheidet dann mit der Mehrheit. Die jeweilige Landesbehörde kann dann Anträge auf Fracking genehmigen oder ablehnen, trotz des Urteils der Expertenkommission.

Nachdem das Kabinett wahrscheinlich Anfang 2015 eine Entscheidung treffen wird, folgt der Bundestag. Es wird nicht erwartet, dass das Gesetz vor der zweiten Jahreshälfte 2015 in Kraft tritt.

 

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