Energieausweis wird Pflicht bei Verkauf oder Vermietung

Energieausweis


23. April 2014 | Anja Hintze

HEIDELBERG - Im Herbst 2013 beschloss die Bundesregierung die Änderung der Energieeinsparverordnung, welche nun am 1. Mai 2014 in Kraft tritt. Diese Änderung soll zu mehr Transparenz zum Thema Energieverbrauch beitragen.

 

Eigentümer müssen Energieausweis unaufgefordert vorlegen

In Zukunft müssen Eigentümer spätestens beim ersten Besichtigungstermin eines Gebäudes oder einer Wohnung einen Energieausweis an Käufer oder Mieter vorlegen. Bislang musste ein Energieausweis nur auf Verlangen vorgelegt werden. Sollten Eigentümer nun keinen Energieausweis vorlegen, gilt dies als Ordnungswidrigkeit und wird mit Bußgeldern, im Einzelfall mit bis zu 15.000 Euro, bestraft.

Für Neubauten ist ein Energieauseis bereits seit 1995 Pflicht. Die Neuregelung gilt nun allerdings auch für alte Immobilen, wenn diese verkauft oder vermietet werden.

Welche Arten des Energieausweises gibt es?

Es gibt 2 Arten von Energieausweisen: Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Der bedarfsorientierte Energieausweis ist Pflicht für alle Häuser, die vor 1978 gebaut und bisher nicht energetisch saniert wurden sowie bis zu 4 Wohneinheiten beinhalten. Hierfür wird ein technisches Gutachten erstellt, das Heizungsanlage, Qualität der Fenster, Dämmung und andere bauliche Aspekte beurteilt. Für alle anderen Häuser kann der verbrauchsorientierte Energieausweis ausgestellt werden. Dieser beruht auf dem tatsächlichen Verbrauch der letzten drei Jahre und ist im Gegensatz zum bedarfsorientierten Energieausweis sehr viel preiswerter. Energieausweise bleiben 10 Jahre gültig.

Wärmeschutz soll für Verbraucher transparenter werden

Mit der Neuregelung soll der Wärmeschutz bei Gebäuden für Verbraucher transparenter gemacht werden, wie dies bereits der Fall bei elektronischen Geräten und Autos der Fall ist. Künftig wird also die Energieeffizienz von Wohngebäuden eine größere Rolle auf dem Immobilienmarkt spielen. So enthält der Energieausweis eine Sammlung von Daten über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Außerdem soll mit dem Energieausweis eine grobe Schätzung der anfallenden Energiekosten für ein Haus oder eine Wohnung möglich sein.

Sparsame Häuser und Wohnungen

Künftige Mieter und Käufer einer Immobilie dürfte die neue Regelung freuen, denn so können auf lange Sicht Energiekosten gespart werden. Mit dem Energieausweis können sich Mieter und Käufer trotz steigender Gas- und Stromkosten für sparsame Häuser und Wohnungen entscheiden und erleben hinterher keine böse Überraschung. Bislang interessierten sich jedoch relativ wenig Mieter für den Energieausweis bei der Anmietung einer Wohnung. Dies soll sich mit der Änderung der Energieeinsparverordnung ändern.

Noch effektiver ist es für Mieter allerdings, wenn diese sich die zurückliegenden Nebenkostenrechnungen zeigen lassen. So können auch Werte aus dem alltäglichen Leben bewertet werden, anstatt nur anhand des „theoretischen“ Energieausweises.

 

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